Nicht jeder kann sich zum Sport aufraffen und zieht der Joggingrunde im Wald oder dem Krafttraining im Fitnessstudio dann doch lieber das Rumfletzen auf der Couch vorm Fernseher vor. Dabei haben die Couch Potatoes natürlich immer fadenscheinige Gründe, die gegen sportliche Betätigung sprechen. Daher zeigen wir euch die häufigsten „Ausreden“.
Auch wenn jeder weiß, dass Sport der Gesundheit, Fitness, Ausgeglichenheit, körperlichem Wohlbefinden – die Liste könnte noch endlos weiter gehen – gut tut, haben viele den Kampf gegen den inneren Schweinehund aufgegeben oder nehmen diesen gar nicht erst an. Warum auch, schließlich ist es auf der Couch im Wohnzimmer viel bequemer oder das Spielen von Computerspielen, Playstation und Co. macht einfach mehr Spaß.
Ausreden für Sport: Übersicht
Und immer, wenn man eine Couch Potatoe zum Sport ermutigen will, darf man sich faule Ausreden anhören. Die Techniker Krankenkasse hat in einer aktuellen Umfragen unter 1009 Deutschen die typischen und häufigsten Ausreden ermittelt, die wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen.
Buti Yoga (frei übersetzt Po Yoga) ist in Hollywood neuerdings schwer angesagt. Das (po)pouläre Workout, das besonders bei den It-Girls sehr beliebt ist, soll die Muskelelastizität verbessern, den Körper straffen und natürlich rundum fit halten. Zu heißen. Flotten Disco-Rhythmen werden die erogenen Zonen heftig geschüttelt, was vor allem auch den Männern gefallen dürfte.
[youtube xil7qcvH3wc]
Denn keine Frage. Der neue Yoga-Trend sieht wirklich sexy aus. Und auch wenn Buti Yoga weniger den klassischen Vorstellungen von Yoga entspricht, sind viele Elemente und Bewegungsabläufe gleich. Doch dabei hat Bizzie Gold, Erfinderin des Fitnesstrends, die klassische Yoga-Variante mit peppiger Musik, Kraft und einer gehörigen Portion Spaß und Sey-Appeal aufgefrischt.
Was bringt Buti Yoga?
Bizzie Gold beschreibt ihr neues Po Workout als ein ganzheitliches und körperformendes Training, bei dem die überwiegend weiblichen Teilnehmerinnen eine intensive und emotionale Befreiung spüren. Neben Stretching und Flexibilität steht dabei aber allen voran auch noch das Ankurbeln der Fettverbrennung auf dem Plan. Zudem werden Muskeln trainiert, die man mit traditionellen Übungen nicht erreichen soll, und Muskeln gespürt, von deren Existenz man gar nichts gewusst habe.
Sport hilft beim Abnehmen, doch dabei haben sich so manch weit verbreitete Irrtümer eingeschlichen. Ein typisches Beispiel hierfür ist die Annahme, dass man bei langsameren Lauftempo besser Fett verbrennen kann.
Immer wieder predigen Trainer und Sportmediziner den Satz: „Das Lauftempo sollte so gewählt werden, dass man sich mit seinem Laufpartner noch unterhalten kann.“ Oder kürzer ausgedrückt: Laufen ohne Schnaufen! Vom Prinzip sind diese Ratschläge durchaus richtig, doch sie bergen auch eine Gefahr.
Wer zu langsam läuft, verbrennt weniger Kalorien
Denn oftmals wird beim Joggen ein zu langsames Tempo angeschlagen und der Organismus ist unterfordert. Die Folge ist, dass dann auch der Kalorienverbrauch wesentlich geringer ausfällt. Um bei langsamen Lauftempo die gleiche Kalorienmenge zu verbrauchen, die man bei schnellerer Geschwindigkeit verbrennen würde, muss man eine wesentlich längere Strecke bewältigen.
Für einen guten Muskelaufbau, sind zahlreiche Komponenten wichtig. Regelmäßiges Training, ausreichend Regeneration und natürlich eine eiweißreiche Nahrung. Doch auch Vitamine unterstützen den Aufbau von Muskulatur, wobei allen voran die B-Vitamine sehr nützliche Dienste leisten.
Neben der Bildung von Muskelmasse, wird durch die B Vitamine zugleich auch noch deren Leistungsfähigkeit und Regeneration unterstützt. Doch welche speziellen B Vitamine sollten auf dem Speiseplan stehen?
Vitamin B1
Vitamin B1 wirkt leistungsfördernd auf die Muskeln und sorgt zudem für eine bessere Ausdauer, da es den Abbau von Milchsäure in der Muskulatur beschleunigt. Die Milchsäure hemmt die Leistung des Muskels. Doch darüber hinaus ist dieses Vitamin am Kohlenhydrat-Stoffwechsel beteiligt und kommt besonders in Fisch, Geflügel und Nüssen vor. Ein Vitamin B1 Mangel kann zu Müdigkeit führen, was für aktive (Kraft-) Sportler ungünstig ist.
Worauf ist bei der Wahl des Fitnessstudios zu achten? Hier spielen natürlich persönliche Anforderungen und Vorlieben eine wichtige Rolle, dennoch gibt es ein paar Kriterien, die jedes Fitnessstudio erfüllen sollte.
Erreichbarkeit und Öffnungszeiten
Das Studio sollte am besten möglichst in der Nähe zum Wohnsitz und / oder der Arbeit liegen. So muss man nicht erst lange Anfahrten in Kauf nehmen. Zudem sollten ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen – vorausgesetzt man fährt mit dem Auto zum Training. Wer gerne in den späten Abend- oder sehr frühen Morgenstunden sein Training absolvieren will, muss entsprechend auf die Öffnungszeiten achten.
Kompetente Trainer
Besonders für Anfänger ein wichtiges Kriterium. Schließlich kann man beim Krafttraining viel falsch machen, da ist kompetentes Trainerpersonal ein Muss. Von diesen sollte man sich zudem auch noch einen Trainingsplan erstellen lassen.
Mit welchen Sportarten halten sich die Deutschen am liebsten fit? Genau diese Frage stellte man sich auch bei der „Techniker Krankenkasse“ und hat entsprechend eine Umfrage gestartet.
Das Ergebnis ist eindeutig: klassische Ausdauersportarten stehen bei den Deutschen hoch im Kurs. So gehören diverse Radsportarten, Joggen, Wandern oder Schwimmen zu den Favoriten. Lediglich das allzeit beliebte Fitness-Training wie Aerobic und / oder Gymnastik kann die Phalanx der Ausdauersportarten durchbrechen.
Deutschen stehen auf Individualsport
Generell wird durch die Umfrage verdeutlicht, dass die Deutschen sich vorzugsweise mit Individualsportarten fit halten. Denn mit vergleichsweise mageren 5 Prozent liegt „König“ Fußball auf dem 7. und somit letzte Platz des Rankings. Das ist auch wenig verwunderlich, kann man doch alle anderen genannten Sportarten ganz einfach und unkompliziert alleine für sich absolvieren und ist dabei nicht an von anderen Sportskameraden abhängig.
Wer sich für Jogging als Sport entschieden hat, hat eines der effektivsten Ganzkörpertrainings überhaupt gewählt. Knapp 70% der Gesamtmuskulatur werden beansprucht und pro Stunde ca. 500 Kalorien verbrannt. Athleten aller Disziplinen nutzen den Laufsport, um eine optimale Basis für ihre Gesamtfitness zu legen.
Für die Boxer Vitali oder Wladimir Klitschko etwa ist das tägliche Ausdauertraining in Form von Intervallläufen ein Muss. Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel dreht ebenso seine Laufrunden wie Schwimmerin Britta Steffen, und Ex-Biathletin Magdalena Neuner geht selbst nach Beendigung ihrer Karriere noch vier- bis fünfmal die Woche joggen.
Muskelwachstum ohne Training? Klingt fast zu schön um wahr zu sein. Doch scheinbar gibt es für all diejenigen, die trotz ohne regelmäßiges Eisen schwingen, dicke Muskeln haben wollen, leise Hoffnung. Denn Forscher haben das sog. Hulk-Protein entdeckt, dass die Muskeln quasi von ganz alleine wachsen lässt.
Australische Forscher des Garvan Institutes of Medical Research in Sydney haben eine Entdeckung gemacht, mit dem man sich diesen Traum wohlmöglich schon bald erfüllen kann. Dabei handelt es sich um das Protein Grb10, das auch unter dem Namen Hulk-Protein bekannt ist, da unseren Muskelwachstum limitieren soll. Wird es ausgeschaltet, wachsen die Muskeln von allein, ohne Hanteltraining.
Training allein reicht nicht aus, um das optimale aus seinem Training herauszuholen. Vielmehr spielt eine gut durchdachte Ernährung eine sehr wichtige Rolle, um das verfolgte Sportziel (Muskelaufbau, Verbesserung der Ausdauer, Gewichtsabnahme) zu erreichen. Doch unabhängig vom Ziel, gibt es ein paar allgemeine Empfehlungen.
Generell müssen Sportler darauf achten, dass die Ernährung reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist, um eine bessere Energiebereitstellung oder die Verluste beim Schwitzen wieder auszugleichen. Zudem ist die Gesamtmenge der Kalorien wichtig. Hierfür muss jeder aktive Sportler seinen Energiebedarf (Kalorienbedarf) kennen, wobei hier auch das Ziel des Trainings bzw. der Sportart zu beachten ist. So ist der Kalorienbedarf beim Muskelaufbau höher, als wenn man beispielsweise Abnehmen möchte.
Sporternährung: Anteil von Proteinen, Kohlenhydrate und Fette
In Abhängigkeit von der Sportart, sollte der Anteil von Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten in der Ernährung festgelegt. Kraftsportler sollten 20 bis 25 Prozent der Energieaufnahme durch Proteine und Fett gewährleisten, der Rest wird durch Kohlenhydrate bereitgestellt. Bei Ausdauersportarten wie Marathon, Triathlon usw. sieht die Verteilung etwas anders aus: 12 – 16 Prozent Eiweß, 20 – 25 Prozent Fette, 60 Prozent Kohlenhydrate.
Regen, Matsch, Nebel, Dunkelheit – das Wetter im Sport lädt nun wirklich nicht zum Outdoor-Sport ein, oder vielleicht doch? Damit der Herbst-Blues erst gar keine Chance hat, sollte man dem Schiettwetter die Stirn bieten. Wir sagen euch, welche Outdoor Sportarten im Herbst richtig viel Freude bereiten.
Fußball oder Rugby bei Regen und Matsch? Herrlich!
Fangen wir mit Ballsportarten an, die im Matsch jede Menge Spaß machen. Dazu zählen auf jeden Fall Fußball, American Football und Rugby. Alles körperbewusste Sportarten, die sich primär an echte Kerle richten. Grätschen und tackeln auf nasser Wiese bei echten Fritz-Walter-Wetter ist für viele das sportliche Herbst-Highlight.
Das Reglement erlaubt dabei die verschiedensten Spielformen. Ob man nun Fußball-Tennis oder Drei gegen Drei spielt oder sich beim Rugby bzw. American Football für die härtere Vollkontakt-Spielweise oder die etwas softere Touch-Variante entscheidet. Zudem kann man statt einem Football auch eine Frisbee verwenden, wobei bei stürmischen Verhältnissen die Zielgenauigkeit leiden kann.