Trainingsmethoden

Muskelkater nach dem Training? Das hilft

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Muskelkater nach dem Training schmerzt. Er lässt sich durch vorbeugende Maßnahmen, wie zum Beispiel ausreichendes Aufwärmen, in vielen Fällen verhindern. Wenn er dennoch auftritt, bieten sich einfache Gegenmaßnahmen an, um den Schmerz erträglich zu machen oder vollständig zu beseitigen. Der Muskelkater tritt in der Regel nicht unmittelbar nach dem Training, sondern mit einer zeitlichen Verzögerung von mehreren Stunden oder erst am nächsten Tag auf.

Dem Muskelkater vorbeugen

Besser als die Behandlung eines Muskelkaters ist dessen Vorbeugung. Wenn Sportler sich vor dem eigentlichen Training ausreichend aufwärmen und die Aufwärmphase mit Dehnübungen verknüpfen, sind sie gut vor Muskelschmerzen geschützt. Nach einer längeren Pause ist zudem die dosierte Wiederaufnahme der sportlichen Betätigung empfehlenswert. Das Einreiben mit Muskelölen oder Salben, zu deren Bestandteilen Arnika und Rosmarin gehören, schützt ebenfalls vor einem Muskelkater, da dadurch die Durchblutung der Muskeln gefördert wird. Ein Sporttraining sollte zum Schutz vor Schmerzen in den Muskeln nicht abrupt aufhören, sondern langsam ausklingen. Auch zum Ende einer Trainingseinheit sind Dehnübungen angebracht. Die ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen, insbesondere mit Magnesium, verringert die Gefahr eines Muskelkaters ebenfalls.

Wenn der Muskelkater aufgetreten ist

Falls Sie einen Muskelkater haben, sollten Sie sowohl auf starke Beanspruchung als auch vollständige Ruhe verzichten. Stattdessen üben Sportler in diesem Fall leichte Bewegungen aus, zum Beispiel langsames Gehen. Besonders geeignet zur Linderung eines Muskelkaters ist Schwimmen, da das Wasser den schmerzenden Muskeln zusätzlich gut tut. Entspannung finden Sportler auch bei einem Bad mit Kräuterzusätzen, wobei Fichtennadeln, Eukalyptus und Rosmarin zu den wirksamsten Heilpflanzen gehören. Massagen sind hingegen als vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung eines Muskelkaters, nicht aber zur Schmerzlinderung geeignet, da sie die verletzten Muskeln zu stark belasten. Die Zufuhr von Magnesium ist nicht nur als Vorbeugung, sondern auch als Mittel zur Linderung eines aufgetretenen Muskelkaters geeignet. Bei starken Schmerzen leisten Wärmepflaster und Wärmesalben wertvolle Dienste. Mehr dazu lesen Sie zum Beispiel auch hier. Viele Sporttreibende schwören auf die Wirkung homöopathischer Mittel mit Arnika-Bestandteilen.

Wann ist der Arztbesuch sinnvoll?

Mit einem Muskelkater müssen Sportler nicht zwingend zum Arzt gehen, zumal dieser zumeist in der Apotheke rezeptfrei erhältliche Magnesiumpräparate und Wärmepflaster zur Behandlung empfiehlt. Wenn der Schmerz nach ein bis zwei Tagen nicht aufhört, besteht jedoch die Wahrscheinlichkeit einer behandlungsbedürftigen Muskelverletzung wie einer Zerrung, so dass der Arztbesuch ratsam ist.

Fotourheber: ThinkStock, 179037869, iStock, monkeybusinessimages

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