Motivation

Joggingschuhe – der richtige Schuh fürs Laufen

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Die Voraussetzungen sind optimal, es wird langsam Frühling, man besitzt genügend Zeit und Motivation ist ebenfalls ausreichend vorhanden, aber schon nach der ersten Laufeinheit endet das Abenteuer Jogging im absoluten Frust. Der Grund hierfür sind schmerzende Füße, die kein weiteres Training zulassen und einem für das nächste Mal die Motivation rauben.

Die Ursache für die schmerzenden Füße kann das falsche Schuhwerk sein. Wie bei vielen Dingen lässt man sich beim Schuhkauf oftmals vom optischen Eindruck und weniger von der Praktikabilität leiten. Weder die Marke noch das Design sollte die Kaufentscheidung beeinflussen, stattdessen sollte man die Möglichkeiten des Fachhandels in Anspruch nehmen und anhand einer Laufanalyse die passenden Joggingschuhe finden.

Grundsätzlich lassen sich Laufschuhe in drei Kategorien einteilen – den Neutralschuh, den Stabilschuh und den Lightweightschuh. Jeder von ihnen besitzt spezielle Eigenschaften, die aber nicht für jeden Läufer ideal sind. Der Neutralschuh, der auch Dämpfungsschuh genannt wird, wird von Sportmedizinern begrüßt, da er die natürliche Fußhaltung fördert. Allerdings empfinden viele Läufer das Laufgefühl als äußerst schwammig und wenig stabil, daher ist der Schuh nur für Jogger ohne eine Fußfehlstellung geeignet. Der Stabilschuh löste nach seiner Markteinführung wahre Begeisterungsstürme bei Orthopäden aus, weil er aufgrund seiner Konstitution das Einknicken des Fußes verhinderte und somit möglichen Verletzungen vorbeugte. Großer Nachteil des Stabilschuhs ist seine mangelnde Flexibilität und sein Gewicht. Der Lightweightschuh gilt als idealer Wettkampfschuh, weil er wie sein Name schon verrät sehr wenig Gewicht besitzt und auch während des Laufens die Fuß- und Wadenmuskulatur stärkt. Anfänger sollten den Schuh zunächst nicht in Betracht ziehen, da er auch schnell zu Muskelverhärtung führen kann.

Wie man also erkennt, sind die Charaktere der Schuhe sehr unterschiedlich und auf die Bedürfnisse der Läufer abgestimmt. Die richtige Schuhwahl kann also wesentlich zum Jogging-Erfolg beitragen.

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2 Comments

  1. Hans Kolpak

    26. März 2008 at 14:24

    Als ich 1999 am Waldrand wohnte, nutzte ich den weichen unebenen Waldboden zum Laufen. Doch binnen einer Woche stieß ich an andere Grenzen: Einseitig komprimierte Halsbandscheiben konnten das Schädelgewicht nicht mehr abfangen. Nach eingehender orthopädischer und physiotherapeutischer Behandlung mit anschließendem Training der Rücken- und Halsmuskulatur gewann ich Beschwerdefreiheit. Allerdings verzichte ich seit 2000 grundsätzlich auf längeres Laufen. Mein Hals ist hypersensibel geblieben.

    Ich denke aus dieser Erfahrung heraus, daß Schuhe allein die Nachteile von Beton- und Asphaltflächen nicht ausgleichen können. Erdboden mit geringem Felsanteil wie auf Feldwegen oder Waldwegen ist und bleibt ein idealer Laufgrund für Jogger.

  2. Pingback: Triathlon – Die Allroundsportart: Schwimmen, Radfahren und Laufen | Fitness-Blog

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