Trainingsmethoden

Tägliche Fitness hält länger am Leben – Die New York Studie

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Laut einer Studie vom letzten Jahr haben New Yorker grundsätzlich eine längere Lebenserwartung, jedenfalls, was ihre biometrischen Daten angeht. Das läge daran, dass sich die Bewohner des „Big Apples“ so viel zu Fuß fortbewegen, so die Verantwortlichen der Studie.

Die New Yorker leben länger als der durchschnittliche US-Amerikaner. Das ist in sofern verwunderlich, als New York eigentlich keinen sonderlich angenehmen Lebensraum darstellt. Es ist laut, voller Autos und Lärm, Smog attackiert die Lungenwege und die Menschen pflegen einen kühlen, von Chic und Stil durchsetzten Lebenswandel zwischen Beton und Glas.

Trotzdem, laut Studie sterben die New Yorker durchschnittlich fast ein ganzes Jahr später als der Rest von Amerika. Der Chef der New Yorker Gesundheitsbehörde, Thomas Frieden, behauptet gegenüber dem Focus, dass die Lösung des Rätsels u.a. in den New Yorker Straßen zu finden wäre. Hier werden täglich mehrere Kilometer unter hohem Lauftempo zurückgelegt, weil die Verkehrsmittel überfüllt und die Autowege verstopft sind.

Dabei ist vor allem die Geschwindigkeit des täglichen Ganges entscheidend. Denn nur in New York findet sich dieser Drive nach vorne, der sich zu Geschäftszeiten entwickelt. Wer zu langsam ist, wird angerempelt. Ein Darwinistisches Fitnessprogramm für die ganze Stadt, sozusagen.

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1 Comment

  1. olaf

    13. August 2008 at 17:03

    Interessanter Artikel, wer hätts gedacht, dass überfüllte Straßen diesen positiven Effekt haben können …

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