Muskelaufbau

Krafttraining: Vorsicht bei der Pressatmung

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Viele Kraftsportler trainieren oft mit Pressatmung. Auch bei Gewichthebern greifen im Training oder Wettkampf auf die Atemtechnik zurück, um zusätzliche Kräfte zu mobilisieren oder dem Körper zu mehr Stabilität verhelfen wollen. Doch die gesundheitlichen Folgen der Pressatmung sind nicht zu verachten.

Neben Kopfschmerzen kann auch eine geringere Durchblutung der Herzkranzgefäße auftreten. Doch was passiert bei einer Pressatmung eigentlich und wie kann man sie im bei Krafttraining vermeiden?

Bei der Pressatmung werden die Venen durch den Druck im Brust- und Bauchraum stark zusammengepresst. Bildlich kann man das mit einem Gartenschlauch vergleichen, auf den man steigt. Dadurch wird das Herz entsprechend mit weniger Blut versorgt. Ebenso verringert sich die Blutmenge, die das Herz zur Körperversorgung auspumpt (sinkt bis auf 55 Prozent).

Als mögliche Folge kann das Gehirn oder der Herzmuskel nicht mehr mit ausreichend Sauserstoff versorgt werden. Neben Kopfschmerzen kann es in schlimmeren Fällen zum Kollaps, Herzrhythmusstörungen oder Gehirnblutungen kommen.

Vor allem Anfänger sollten daher beim Krafttraining bei den letzten Wiederholungen und ermüdeten Muskel aufpassen und nicht in eine extreme Pressatmung verfallen. Die ist schnell am roten Kopf zu erkennen.

Für Gesundheits- und Freizeitsportler sollte daher der Intensitätsbereich im Training so geplant sein, dass eine normale Ein- und Ausatmung ausreicht. Für Leistungssportler ist die Pressatmung hingegen meist unumgänglich.

Wer nach dem Krafttraining regelmäßig über Kopfschmerzen klagt, sollte einen Arzt/Internisten aufsuchen.

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