Ausdauer

Das Fahrtspiel – Kampf der Monotonie beim Joggen

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Wer nicht immer nur nach einem starren Trainingsplan trainieren will oder dem ewigen Rundendrehen mal den Rücken kehren will, sollte das so genannte Fahrtspiel in Angriff nehmen.

Diese Trainingsmethode bedeutet vor allem Abwechslung im Trainingsalltag und zeichnet sich durch unterschiedliche Tempoläufe aus. Für Anfänger ist diese Trainingsmethode weniger geeinigt, da sie schon eine gewisse Grundausdauer verlangt und vor allem sollte der Trainierende seinen Körper kennen.

Das Fahrtspiel kann in drei Elemente untergliedert werden: kurze Sprints (zwischen 50 und 100 Meter), schnellere Abschnitte (zwischen 30 Sekunden und 3 Minuten) und zügige Laufabschnitte (über 3 Minuten). Um das in der Natur gut umzusetzen, eignen sich diverse optische Ziele als Markierungspunkte. So kann beispielsweise ein angeschlagenes Tempo bis zur nächsten Bank oder Laterne beibehalten werden.

Wichtig beim Fahrtspiel ist natürlich die richtige Dosierung von Belastung und Pause, damit das Training auch zu einem Erfolg führt. Die Faustregel besagt, dass auf eine schnelle und harte Belastung immer eine langsame und ruhigere Passage folgt. Dabei können selbstverständlich auch Gehpausen eingelegt werden.

In der Regel ist das Fahrtspiel durch einen pyramideähnlichen Aufbau charakterisiert. Dabei können die Belastungen wie folgt aussehen: 3 min., 6 min., 9 min., 6 min., 3 min. und zwischendurch jeweils eine Trabpause.

Bevor man ein Fahrtspiel, egal ob spontan oder geplant, umsetzt, ist unbedingt darauf zu achten, dass man sich ausreichend eingelaufen hat. Dabei sollte die Aufwärmphase zwischen 10 und 15 Minuten gewählt werden.

Wer will, kann während einer Regenerationsphase zwischen zwei unterschiedlichen Belastungen auch eine aktive Pause einbauen, in der Dehnübungen oder kleine, kurze Kraftübungen (Liegestütz, Klimmzüge; Situps, etc.) eingebaut werden.
Eine vollständige Regeneration, so dass der Ruhepuls erreicht wird, soll unbedingt vermieden werden.

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