Ernährung

So unscheinbar und doch so wichtig: Warum Flüssigkeit uns fit hält

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Auf der Joggingstrecke im Park oder an der Beinpresse im Fitnessstudio krampft plötzlich die Wade. Wer von solchen Leistungseinbrüchen heimgesucht wird, sucht nach den Ursachen. Ist es ein Magnesiummangel? Fehlt es dem Körper an Kohlenhydraten? Tatsächlich können beides die Gründe fürs Schlappmachen sein. Doch in den meisten Fällen steckt ein Flüssigkeitsmangel dahinter. Wir erklären, worauf es zu achten gilt.

Um dauerhaft fit zu bleiben und ihre Vitalfunktionen am Laufen zu halten, brauchen Sportler besonders viel Flüssigkeit. Doch nicht jedes Sportlergetränk ist gut für den Körper. Welche die optimalen Getränke für Sportler sind, lesen Sie hier im Qjo-Life Magazin.

Getränke für Sportler: Welche Menge ist optimal?

Wie viel Flüssigkeit der Körper benötigt, um seine Vitalfunktionen aufrechtzuerhalten, hängt zum einen vom Geschlecht ab. Frauen brauchen zwei Liter pro Tag, für Männer sind zweieinhalb Liter optimal. Leistungssportel sollten sogar drei bis dreieinhalb Liter trinken. In diese Richtlinie ist der Flüssigkeitsverlust durch körperliche Aktivität jedoch noch nicht einkalkuliert. Das heißt: Wer Sport macht und dabei schwitzt, sollte den Flüssigkeitsverlust mit einem guten Sportlergetränk zusätzlich ausgleichen. Im Schnitt verliert ein Organismus beim Training etwa eineinhalb Liter pro Stunde. Die Verlustmenge hängt also zum anderen von der Trainingsintensität sowie den Eigenschaften des Körpers ab. Wer mit hoher Intensität trainiert oder eine entsprechende Veranlagung hat, schwitzt mehr und braucht auch mehr Flüssigkeit zum Ausgleich des Verlustes.

Um eine optimale Versorgung mit Flüssigkeit zu gewährleisten, sollten gute Sportlergetränke vor, während und nach dem Training auf dem Plan stehen. Doch welche Gründe sprechen fürs Trinken …

  • … vor dem Sport? Der Körper kann die aufgenommene Flüssigkeit nicht sofort verwerten. Deshalb sollten Sportler in der Zeit vor dem Training regelmäßig zur Trinkflasche greifen.
  • … während des Sports? Da der Wasserverlust beim Training beschleunigt ist, kommt der Durst erst verzögert. Um Schwäche und Muskelkrämpfen vorzubeugen, sollten Sportler während des Trainings regelmäßig Flüssigkeit zu sich nehmen. Vermeiden sollten sie es aber, eine große Menge auf einmal zu trinken. Das kann zu Magenschmerzen und Übelkeit führen.

… nach dem Training? Jetzt gilt es zuzulangen. Wer seine Trinkgewohnheiten beobachtet, weiß, wie viel Flüssigkeit er jetzt noch zu sich nehmen sollte. So sollte eine Frau, die eine Stunde gejoggt ist, zu den empfohlenen zwei Litern pro Tag nun noch bis zu eineinhalb Liter trinken, je nachdem, wie viel sie während des Trainings bereits zu sich genommen hat.

Bild: Thinkstock, 157362639, iStock, Luis Alvarez

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