Trainingsmethoden

Nordic Walking – Die neue Trendsportart

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Auch wenn es für manchen Beobachter lächerlich aussehen mag, Nordic Walking erfreut sich bei Freizeitsportlern immer höherer Beliebtheit. Es ist sowohl für durchtrainierte Sportler, als auch für untrainierte Menschen geeignet.

Im Prinzip ist Nordic Walking nichts anderes als Skilanglauf ohne Ski. Durch die Verwendung von Stöcken, die meist aus leichten Materialien wie Aluminium oder Carbon bestehen, wird die Oberkörpermuskulatur mehr beansprucht als beim normalen Gehen. Dabei ist auf einen zyklischen Bewegungsablauf zu achten, wobei der rechte Stock immer dann den Boden berühren soll, wenn die linke Ferse aufsetzt und umgekehrt. Am wirkungsvollsten ist Nordic Walking in leicht hügeligem Gelände. Die Schnelligkeit und Intensität des Stockeinsatzes kann natürlich individuell variieren.

Diese Sportart wird oft Menschen empfohlen, die lange Zeit keinen Sport mehr betrieben haben und nach einer Einstiegsaktivität suchen. Denn dadurch lassen sich Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination in gleichem Maße trainieren. Aber auch geübte Fitnessportler können viel vom Nordic Walking profitieren. Es steigert die Muskelkraft des ganzen Körpers, macht Bänder und Sehnen belastbarer, steigert die Sauerstoffaufnahme und senkt Puls und Blutdruck. Darüber hinaus baut es Stresshormone ab und steigert dadurch das allgemeine Wohlbefinden. Gerade der letztgenannte Aspekt dürfte in heutiger hektischer Gesellschaft von entscheidender Bedeutung sein. Daher sind viele Skeptiker gut beraten, selber diesen kurios anmutende Sport auszuprobieren, statt sich über die Nordic Walker zu amüsieren.

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1 Comment

  1. Martin Muehl

    27. Mai 2008 at 21:58

    Nirgends sind die „Sportler“ von Theorie und Praxis so weit entfernt wie beim Nordic Walking. Von 100 Walkern die mir über den Weg laufen, haben 0 auch nur annähernd eine wie oben beschriebene Technik und entsprechende Trainingseffekte. Dafür schleifen die meisten die Stöcke lustlos hinterher und gruppieren sich in Dreier- und Viererreihen um ja gemütlich plaudern zu können. Dass dabei oft drei Viertel der vorhandenen Wegbreite in Beschlag genommen wird, interessiert die „Sportler“ meist wenig.

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