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Warum bekommt man Seitenstechen?

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Jeder Sportler hat diesen fiesen Schmerz bereits zu spüren bekommen. Genauer gesagt ist Seitenstechen ein stechender Schmerz auf der linken oder rechten Seite im Bereich der untersten Rippen. Die Wissenschaft ist sich über die Ursache noch nicht ganz sicher, jedoch ist sicher, dass solche Schmerzen bei untrainierten Sportlern und bei hohen Belastungen auftreten.

Durch das Seitenstechen drückt der Körper aus, dass er nicht in der Lage ist, die derzeitige Belastung weiter anzuhalten. Die am häufigsten verbreitete Annahme für die Enstehung der Schmerzen wird mit der Atmung begründet. Das Zwerchfell ist ein Muskel im Körper, der für die Atembewegungen zuständig ist. Bei einer hohen Anstrengung steigert sich der Sauerstoffbedarf. Als Folge muss das Zwerchfell über seine Kraft hinaus arbeiten und ist nicht mehr in der Lage die schnellen und tiefen Atemzüge zu bewältigen. Es entsteht ein Sauerstoffmangel im gesamten Körper. Das Zwerchfell hat in diesem Fall eine zweite Funktion, es ist nämlich ein Indikator für die Sauerstoffunterversorgung. Sobald ein Mangel auftritt, zieht es sich zusammen und ruft dadurch die stehenden Schmerzen hervor. In einem solchen Fall, sollte man sofort die Trainingsbelastung abbrechen.

Es ist zwar nicht allen Sportlern bewusst, jedoch ist das Zwerchfell ebenfalls ein Muskel im Körper, der durch regelmäßiges Training trainiert wird, wie alle anderen Muskeln auch. Deswegen rate ich allen Hobbysportlern, die mit regelmäßigen Seitenstechen zu kämpfen haben, durch lockeres joggen mit wenig Belastung, das Zwerchfell langsam zu trainieren, bevor man sich an die hohen Trainingsbelastungen herantraut.

Eine weitere Begründung für Seitenstiche liegt in einer falschen Ernährung. Falls man kurzzeitig vor dem Sport hohe Nachrungsmengen zu sich nimmt, befinden sich diese noch im Verdauungsvorgang und „stören“ beim Sport. Die genauen Vorgänge sind heutzutage leider noch nicht erforscht.

Wenn Sie sich die Schmerzen ersparen wollen, sollten Sie zwei Grundsätze beachten. Die letzte Mahlzeit sollte 2 Stunden vor Sportbeginn zurückliegen und Hobbyathleten sollten vorerst lange Zeit mit einer geringen Belastung trainieren.

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