Trainingsmethoden

Walken: Erhöhter Kalorienverbrauch durch synchrone Bewegung

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Walken ist vor allem bei Übergewichtigen beliebt, um auf sanfte Art und Weise ein paar Kilos abzunehmen. Doch um den Kalorienverbrauch beim schnelleren Spaziergang in die Höhe zu treiben, solltet ihr versuchen, die Arme und Beine synchron zu bewegen.

Es mag komisch aussehen, wenn man beim Walken den linken Arm und das linke Bein (analog auch mit rechts) gleichzeitig bewegt. Schließlich sieht die gängige Technik eine gegengleiche Bewegung der Extremitäten vor – genau wie beim ganz normalen Laufen. Doch es kann durchaus effektiv sein, wenn ihr es mal mit der synchronen Variante versucht.

Kalorienverbauch durch synchrone Bewegung steigt um ein Viertel

Laut einer Studie soll der Körper bei dieser Variante ein Viertel mehr Kalorien verbrennen, als bei der allgemein üblichen Lauftechnik des Walking. Das betrifft natürlich auch das normale Gehen. Aber das gleichzeitige Vorwärtsführen der Arme und Beine hat angeblich nicht nur einen positiven Einfluss auf die Fettverbrennung, sondern auch auf das Gehirn. Denn das synchrone Gehen trainiert die Koordination und unterstützt neue Synapsenverknüpfungen im Gehirn. Klingt ja nicht schlecht.

Natürlich habe ich das synchrone Gehen (in meinen vier Wänden) auch schon mal ausprobiert und ich muss sagen, dass man sich relativ schnell an diese etwas komische Lauftechnik gewöhnen kann. Vorausgesetzt, man konzentriert sich. Aber ob es nun tatsächlich einen höheren Kalorienverbrauch begünstigt, kann ich nicht sagen. Da berufe ich mich mal auf die Studie.

Was haltet ihr von dieser These?

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1 Comment

  1. doxidox

    6. Mai 2010 at 22:44

    Ok, da versuchen Walking-Instruktoren Jahr und Tag den Leuten beizubringen dass sie NICHT im Passgang daherlaufen und jetzt soll das plötzlich besser sein 🙂

    Ich kann mir schon vorstellen dass der Energieverbrauch dabei höher ist, weil die Fortbewegung bei weitem nicht so ökonomisch ist wie der normale gang. Bei dem gleichen sich schließlich die Teilimpulse unseres Körpers aus, so dass die Fortbewegung möglichst rund und energiesparend wird. Ökonomisierung der Fortbewegung war schließlich das Ziel über viele Jahrtausende Evolution.

    Ich kann mich jetzt natürlich auch ins Bein schießen beim Walken weil Humpeln vermutlich auch mehr Energie verbraucht als normales Gehen, aber ob das Sinn macht…

    Vielleicht sollte man einfach nur die Geh-Geschwindigkeit erhöhen, dann steigert sich der Energieverbrauch genauso und man macht sich nicht sein natürlich entstandenes Gangbild dabei kaputt.

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