Muskelaufbau

Tipps für Bauchtraining

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Das Bauchtraining steht nicht nur bei Frauen hoch im Kurs. Schließlich träumt jeder Mann von einem Sixpack. Doch gerade beim Bauchtraining schleichen sich oft viele Fehler ein. Zudem kann die Effektivität durch ein paar einfache Tricks verbessert werden.

Viele trainieren den Bauch meist länger und öfter als den Rücken. Dabei sollte man aus gesundheitlicher Sicht auch immer den unteren Rücken trainieren, beispielsweise durch die Übung „Rückenstrecker“ (hier gibts weitere Übungen für das Training des unteren Rücken). Das Verhältnis zwischen Bauch- und unterer Rückentraining sollte immer im gleichen Verhältnis sein, da es sonst zu Beschwerden kommen kann.

Wer nur den Bauch trainiert und den unteren Rücken außen vor lässt, entwickelt eine Ungleichgewicht der Muskulatur. Das hat zur Folge, dass Rückenschmerzen auftreten können. Daher mein Appell: Immer Bauch und Rücken im gleichen Umfang trainieren!

Nach dem Appell folgt ein guter Tipp für das Bauchmuskeltraining. Statt die Wiederholung vermeintlich im Rekordtempo herunterzuspulen, die Bauchübungen immer schön langsam machen. Zudem Endkontraktionen einbauen. Damit ist gemeint, dass ihr die Bauchmuskeln am höchsten Punkt der Übung bewusst anspannt. Das macht das Training noch intensiver.

Und wer von einem Sixpack träumt, erreicht das nicht nur durch Bauchtraining. Entscheidend ist, dass der Körperfettanteil zwischen 12 – 14 % liegt. Das erreicht man durch eine gesunde, ausgewogene Ernährung und natürlich viel Ausdauersport. Nur so wird das Waschbrett für jeden am Strand sichtbar 😉

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5 Comments

  1. hörsport-olaf

    27. September 2010 at 11:37

    Ich würde das Rückentraining nicht unbedingt zur Pflicht machen; viel wichtiger ist es, den Rückentypen zu bestimmen. Die Bauchmuskulatur ist i.d.R. schwächer als der Rückenstrecker. Vor allem bei einem Hohlkreuz kann ein zusätzliches Rückentraining Schmerzen hervorrufen oder verstärken…

  2. Oliver

    27. September 2010 at 18:41

    Eine Kombination aus beiden halte ich schon für ziemlich wichtig. Aus meiner Sicht wird der Rücken schon alleine aus ästhetischen Gründen ziemlich oft vernachlässigt.
    Ideal sind unterschiedliche Übungen für den Bauch mit sehr kurzen Pausen.

  3. Marcel Fischer

    29. September 2010 at 11:20

    Ich kann als langjähriger Personaltrainer den Artikel nur unterstützen!

    Eine ausgeprägte Bauchpartie ist nur mit einem vernünfigen Training des Antagonisten, der Rückenmuskeln möglich. Viele Hobbysportler neigen zu Disbalancen verschiedener Art, da sie immer eine Muskelgruppe einseitig trainieren. Wichrig sind beim Rückentraining nicht nur die Lats, sondern auch die inneren Rückenmuskeln zu kräftigen. Das geschieht durch Rudern mit engem Griff und Reverse Butterflys.

  4. Tobias

    29. September 2010 at 11:27

    Was man beim Bauchtraining noch beachten sollte:

    – Die Übung langsam ausführen! Ca. 5 Sekunden sollte eine Wiederholung dauern. Es bringt nichts wenn man 50 Situps macht, liebe 20 langsame und korrekte Wiederholungen machen. Mehr sollte man dann auch nicht schaffen wenn man es richtig macht.

    – Die Bauchmuskeln immer unter Spannung halten.

    – Das Atmen nicht vergessen.

    – Beim hochgehen ausatmen, und beim herunterlassen das oberkörpers einatmen.

  5. Fitness Freak

    29. Oktober 2011 at 23:07

    Diese ungleiche Entwicklung der Muskulatur von Bauch und unterer Rücken passiert leider oft, da ja inzwischen viele unbeding tein Sixpack wollen und glauban das mit hartem Bauchtraining zu erreichen. Der Rücken wird oft genau wie die Beine sträflich vernachlässigt.

    Ein ebenso häufig auftretender Denkfehler ist ja, dass mit Bauchtraining Fett am Bauch abgebaut wird.

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