» Nordic Walking
Sport statt Pillen – so lautet die Devise, wenn wir uns mal wieder mit Kopfschmerzen herumplagen. Dabei versprechen vor allem Ausdauersportarten einen hohen und schnellen Heilungsfaktor.
Zugegeben, wenn der Kopf schmerzt, verschwenden sicherlich die wenigsten einen Gedanken an Sport. Der klassische Griff in den kleinen Apothekenschrank und schnell eine Kopfschmerztabletten eingeworfen, scheinen da schon vielversprechender und logischer.
Doch wer regelmäßig auf Schmerztabletten zurückgreift, läuft Gefahr, dass die Kopfschmerzen zu einem chronischen Problem werden. Um dem Brummschädel den Garaus zu machen, empfiehlt sich neben viel Trinken auch ein dosiertes Ausdauertraining.
Optimale Sportarten im Kampf gegen Kopfschmerzen sind Walken, Nodic Walking, Joggen, Radfahren oder Schwimmen. Die gleichmäßigen Bewegungen, im Idealfall an der frischen Luft, baut Stress ab und entspannt. Das Training sollte bei Kopfschmerzen natürlich nur moderat sein. Eine halbe Stunde reicht in der Regel und die Schmerzen im Schädel lassen nach.
Auf Kraft- oder Sprinttraining lieber verzichten. Besser den Schmerz aus dem Kopf durch sanften Ausdauersport aus dem Kopf vertreiben.
Wer jedoch unter einem Migräneanfall leidet, sollte auf Sport verzichten. Denn hier schmerzt der Kopf bei jedem Schritt. Bei Spannungskopfschmerzen verspricht die frische Luft und sportliche Aktivität schnelle Besserung.
Regelmäßiger Ausdauersport – dreimal pro Woche a 30 Minute – kann zudem helfen, Kopfschmerzen vorzubeugen. Denn hierbei wird das Nervensystem besser durchblutet, der Körper optimal mit Sauerstoff versorgt und körpereigene Schmerzabwehrstoffe aktiviert.
Ihr seht, Sport hält uns nicht nur körperlich fit, sondern kann auch vor Kopfschmerzen schützen.
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Nordic-Trekking ist eine besondere Form des Nordic-Walking. Zwar bleiben Technik und Bewegungsabläufe gleich, doch dafür ist der Umfang wesentlich größer.
Nordic-Trekking verbindet Abenteuer, freie Natur und lange Laufumfänge. Die Touren können als mehrstündige Tages- bis hin zur mehrtägigen Wochentour geplant werden. Als treue Weggefährten darf natürlich das klassische Nordic-Walking-Equipment wie Stöcke nicht fehlen. Aber auch Technik ist gefragt.
So werden die Teilnehmer im Vorfeld eines Ausflugs besonders im Umgang mit GPS geschult, damit sie in den Bergen und Wäldern nicht verloren gehen. Aber auch der klassische Umgang mit der Landkarte, Wetter- und Ausrüstungskunde sowie Treckplanung finden beim Nordic-Trekking im Vorfeld Berücksichtigung. Doch vor ermüdender Theorie braucht man keine Angst haben. Schließlich wird vieles praxisnah vermittelt.
Bei den Touren laufen die Teilnehmer über Stock und Stein, Wanderwege oder schmale Trails, wodurch ein einzigartiges Naturerlebnis vermittelt wird. [...mehr]
Vor allem Nordic Walking wird als Gesundheitssport gepriesen. Doch der Ausdauersport mit den Stöcken scheint nun gar nicht mehr so gesund zu sein, wie immer angenommen. Das haben Felduntersuchungen ergeben.
Zum einen heißt es ja immer, das Nordic Walking dank des Stockeinsatzes sehr schonend für die Gelenke ist. Denkste! Eine Untersuchung des Biomechanikers Dr. Thomas Jöllenbeck hat ergeben, dass für diese Wirkung ein extremer Kraftdruck auf die Stöcke ausgeübt werden muss. Und bei normalem Einsatz übernehmen die Stöcke weit weniger als 10 Prozent des Körpergewichts.
Keine Entlastung für Gelenke
“Ich denke, alle die, die ans Nordic Walking herangehen und die sich eine Entlastung der Gelenke erhoffen, denen muss man sagen: eine Entlastung ist de facto nach unseren Ergebnissen nicht festzustellen”, lautete das Fazit von Dr. Jöllenbeck.
Keine höherer Kalorienverbrauch
Aber auch die Annahme, dass beim Nordic Walking bis zu 50 Prozent mehr Kalorien verbrennt werden, als beim klassischen Walking ohne Stöcke, hat sich nicht bewahrheitet. [...mehr]
Sport in der Schwangerschaft ist durchaus möglich. Natürlich sollte man auf intensives Powertraining verzichten, doch welche Sportarten sind für werdende Mütter eigentlich ideal?
Wer neben einer Schwangerschaftsgymnastik weiter aktiv sein will, sollte mit einem Besuch im Schwimmbad liebäugeln. Denn Schwimmen gilt als die ideale Sportart für Schwangere und die Vorteile einleuchtend.
Zum einen werden die Gelenke und der Rücken durch den Wasserauftrieb geschont und gleichzeitig kann man sich im Wasser trotz des steigenden Körpergewichts frei bewegen. Ein paar Bahnen schwimmen und sich anschließend vom Wasser treiben lassen sorgt für wahre Entspannung. Darüber hinaus ist Schwimmen während der gesamten Schwangerschaft möglich. [...mehr]
Viele Nordic Walker haben sich sicherlich schon mal gefragt, wie die Anhaltspunkte für ein moderates Training in ihrem Sport aussehen. Meistens macht das Tempo der Aktiven eher einen entspannten Eindruck. Für viele hat die Bewegung an der frischen Luft Vorrang. Doch wer körperliche bessere Fortschritte machen will, sollte eine gewisse Schrittzahl pro Minute in den Asphalt brennen.
So hat eine Studie an der San Diego State University ergeben, dass man beim Nordic Walking eine optimale Trainingsintensität erzielt, wenn man 100 Schritte pro Minute erreicht.
Um gesund und fit zu bleiben und sich entsprechend zu fühlen, empfehlen die Experten fünf Trainingseinheiten pro Woche. Das mag viel klingen, doch dabei ist der Trainingsumfang ziemlich gering.
Bei Anfängern beispielsweise ist es vollkommen ausreichend, wenn das Training zehn Minuten beträgt. In dieser Zeit sollte man versuchen, 1.000 Schritte zu walken. Mit der Zeit wird der Umfang auf 30 Minuten ausgebaut. Als Zielvorgabe heißt es in diesem Fall dann 3.000 Schritte zu schaffen.
Na dann nichts wir raus mit den Stöcken und fleißig mitzählen. [...mehr]
Auch vor dem Nordic Walking solltet ihr ein paar Minuten die Muskulatur dehnen. Durch die folgenden Aufwärmübungen bleiben die Muskeln elastisch und geschmeidig.
Dabei solltet ihr jede Stretching-Position für einige Sekunden halten, bevor die Übung beispielsweise durch einen Seitenwechsel wiederholt wird.
1. Stretching-Übung: Rücken
Der Oberkörper wird nach vorn geneigt und die Arme lang nach vorne ausgestreckt. Hierbei könnet ihr die Stöcke zum Abstützen nutzen. Der Oberkörper soll entspannt hängen gelassen werden. Wenn ihr in dieser Position tief einatmen wird die Dehnung in der seitlichen Rückenpartie unterstützt.
2. Stretching-Übung: Wade
In der Ausgangsposition macht ihr eine große Schrittstellung. Beide Füße zeigen dabei nach vorn. Das Kniegelenk des hinteren Beines wird durchgestreckt und die Hüfte nach vorne geschoben. Der Oberkörper ist nur leicht nach vorne gebeugt, wobei ihr auch hier wieder die Stöcke zum abstützen nutzen könnt. Wichtig bei dieser Übung: Die Fersen bleiben im stetigen Kontakt mit dem Boden.
3. Stretching-Übung: Hüftbeuger
Macht ähnlich wie bei der 2. Übung einen Ausfallschritt, wobei dieser wesentlich tiefer ist. Auch hier zeigen die Knie und Zehen nach vorne und man stützt sich auf den Stöcke ab. Die Hüfte wird jetzt soweit nach vorne unten geschoben, bis eine Dehnung in der Leiste eintritt. Ein paar Atemzüge halten und dann die Übung mit dem anderen Bein wiederholen.
Wenn ihr noch ein paar Stretching-Übung speziell für das Nordic Walking habt, bitte hier psoten!!!
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Ein Training im Nordic Walking besteht aus drei Teilen: Aufwärmen, Hauptteil und das Cool Down in Form einer aktiven Erholung.
Durch das Aufwärmen bereiten sie nicht nur ihre Muskeln auf das bevorstehende Training vor, sondern auch ihre Psyche stellt sich auf die anstehende körperliche Belastung ein. Hierbei sollten sie während der ersten 10 Minuten mit lockerer Arm- und Stockarbeit langsam beginnen. Während des Warm-up-Programm sollten sie auch Technikübungen miteinfließen lassen, damit sich ihre Walking-Technik kontinuierlich verbessert.
Anfänger sollten nicht einfach drauf los walken, sondern vorher cirka 10 Stunden bei einem professionellen Trainer buchen. Dadurch können sich keine Fehler in ihrer Technik einbauen, die man andernfalls nur schwer wieder ablegen kann. [...mehr]
Das wichtigste Utensil beim Nordic Walking sind natürlich die Stöcke. Aber was nutzen die besten Stöcke, wenn der Rest des Equipments nicht passt. Daher sollten folgende Ratschläge bei der Anschaffung von Schuhen und Bekleidung nicht vergessen werden.
Generell eignen sich für das Nordic Walking herkömmliche Jogging- oder leichte Trekkingschuhe. Im Idealfall sollten dieses wasserresistent sein, damit das Laufen bei nassen Tagen nicht zu einem feuchtfröhlichen Vergnügen wird. [...mehr]
Nordic Walking hat sich schon lange als gesundheitsfördernde Ausdauersportart etabliert. Für Neueinsteiger empfiehlt es sich, zuerst mit dem normalen Walking, also ohne Stöcker, anzufangen. Hierdurch soll sich der Bewegungsablauf verinnerlichen.
Wer mit dem Nordic Walking anfängt, muss auf einige grundlegende Sache achten. Denn gerade Anfänger machen viele kleine Fehler. In der Folge ein Überblick über die häufigsten Fehler beim Nordic Walking: [...mehr]
Wem das Nordic Walking irgendwie merkwürdig vorkommt, der kann ja mal versuchen, ob ihm die Ursprungsvariante liegt: Der Skilanglauf, in den nordischen Ländern seit jeher Volkssport Nummer 1, ist bei uns seit den 70er Jahren ebenfalls sehr beliebt.
Der Langlauf ist dabei nicht so gefährlich wie die Abfahrtski-Variante. Die Grundtechnik ist für Einsteiger schnell zu lernen.
Ältere Menschen schätzen die ebene Fortbewegung auf Skiern wegen der Gleichförmigkeit der Bewegungsabläufe. Ein erfahrerener Langläufer fährt so “wie von selbst” über die Loipe und kann derweil seinen Geist frei machen oder während des gemächlichen Vorankommens die Winterlandschaft betrachten. [...mehr]










