Trainingsmethoden

Stretching: Ausklang beim Training

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Die Trainingseinheit ist beendet, man hat ordentlich geschwitzt. Bevor man jedoch jetzt das Training beendet und unter die wohlverdiente Dusche steigt, muss der Körper wieder auf den Normalzustand „heruntergefahren“ werden.

Unter den Experten herrscht Uneinigkeit, wann das Stretching erfolgen soll: vor oder nach dem Training. Ganz allgemein gesagt, ist dehnen unerläßlich. Muskeln, Sehnen und Gelenke sind flexible Strukturen die versteifen können und den Körper in seiner Bewegungsfreiheit einschränken. Dem wird durch Dehnen entgegengewirkt.

Stretching zum Anfang und zum Ende des Trainings © ElvertBarnes/Flickr

Stretching: Vor oder nach dem Training?

Es ist genauso wichtig wie das Aufwärmen zu Beginn einer Trainingseinheit. So wird der Ausgangszustand wiederhergestellt. Zudem wird die Muskeldurchblutung gesteigert und die Beweglichkeit gesteigert. Ein weiterer positiver Effekt ist, die schnellere Regenerationsfähigkeit. Richtiges Stretching steigert das Wohlbefinden Stetching sollte den Ausklang einer Trainingseinheit darstellen. Etwa 10 bis 15 Minuten Zeit sind optimal für ein effektives Dehnen.

Dabei sollten die Übungen nicht ruckartig, sondern langsam ausgeführt werden. Eine leichte Spannung sollte spürbar sein, jedoch kein Schmerz. Die Spannung lässt nach einigen Sekunden nach, dann kann sie nachreguliert werden. Jede Übung sollte 20 bis 30 Sekunden gehalten werden, dabei ist es wichtig, ruhig weiterzuatmen und die Übung exakt auszuführen. Optimal ist eine Wiederholung, wobei man 5 Sekunden Pause einhalten sollte. Es ist wichtig, sich auf den Muskel zu konzentrieren, der gerade gedehnt wird. Es muss Spaß machen Dehnen soll auch Spaß machen, das bedeutet, dass die Übungen zwar exakt ausgeführt werden müssen, aber nicht mit Verbissenheit.

Muskelkater trotz Dehnübungen

Wichtig zu erwähnen ist noch, dass, entgegen anderslautender Theorien, Dehnen keinesfalls vor Muskelkater schützt. Es erhöht jedoch die Beweglichkeit, was wiederum das Wohlbefinden steigert und so den Spaßfaktor am Sport fast von selbst erhöht.

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