Ausdauer

Sport mit Sehproblemen: Tipps für den besseren Durchblick

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Immer mehr Menschen haben Sehschwierigkeiten und müssen im Alltag eine Brille oder Kontaktlinsen tragen, ganz gleich ob man kurz- oder weitsichtig ist oder unter einer Hornhautverkrümmung leidet. Im Sport wird jedoch oftmals auf die Sehhilfe verzichtet, da diese von den Betroffenen als störend empfunden wird. Hier droht Gefahr.

Besonders Läufer mit Sehschwierigkeiten drehen gerne mal ohne Brille ihre Runden und nehmen eine getrübte Sicht in Kauf. Schließlich reiche es doch, wenn man grobe Umrisse erkennt.

Ein Trugschluss. Auch beim Jogging oder dem langsameren Walking sind ein scharfer Blick wichtig, da man sonst schnell Bekanntschaft mit diversen Stolperfallen machen kann. Sei es Unebenheiten wie Wurzeln im Wald oder Hindernisse wie Bürgersteige beim Laufen auf der Straße. Werden diese zu spät erkannt, drohen nicht unerhebliche Verletzungen wie Bänderrisse im Sprunggelenk.

Sehhilfe für sehschwache Sportler wichtig

Daher kann jedem sehschwachen Sportler nur empfohlen werden, auch beim Ausdauertraining seine Sehhilfe zu tragen. Im Handel findet man eine große Auswahl verschiedener moderner Sportbrillen, die sich durch einen festen und dennoch komfortablen Sitz auszeichnen. Zudem schützen sie die Augen vor Zugluft, kleinen Fliegen oder Partikeln. Aber auch bei Ballsportarten wie Squash sind sie sehr sinnvoll, da umherfliegende Bälle durchaus eine Gefahr für die Augen darstellen.

Wer partout keine Brille beim Sport tragen möchte, sei es aus modisch, ästhetischen Beweggründen oder weil sie als zu störend empfunden wird, kann alternativ auf Kontaktlinsen zurückgegriffen. Sie sind echte High-Tech-Produkte und behindern den Träger in keiner Weise.

Sehschwache Sportler: Augenlasern als Alternative

Auch nicht das Richtige? Dann stellt die Augenlaserbehandlung eine weitere Option dar, mit der man seine Sehschwäche endgültig beheben kann. Befürchtungen sind nicht angebracht, da diese Behandlungsmethode seit über 20 Jahren angewendet wird und die Erfolgsquote annähernd bei 100 Prozent liegt. Problematischer könnte es mit den Kosten werden, da diese im Regelfall von der Krankenkasse nicht übernommen werden, handelt es sich doch um einen kosmetischen Eingriff. Die Kosten für eine Augenlaser-Behandlung liegen ca. bei 5.000 Euro.

Doch es lohnt sich, etwaige Behandlungskosten zu vergleichen, um das Augenlasern günstig wie möglich zu bekommen. Immerhin winkt hier ein Einsparpotential von bis zu 2.000 Euro und mehr.

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1 Comment

  1. Vanda92

    15. Mai 2012 at 16:34

    Eine Laserbehandlung ist ja ganz gut und schön und für viele eine hilfreiche Methode, die Fehlsichtigkeit zu behandeln. Grundsätzlich kann sie allerdings nicht als allgemeingültige Alternative zu Brille und Kontaktlinsen betrachtet werden. Immerhin gibt es gewisse Einschränkungen für die Anwendung. Nicht zu vergessen sind auch die Komplikationen, die auftreten können. Und natürlich die Verhältnismäßigkeit – bei einer minimalen Sehschwäche ist eine Laserbehandlung doch etwas überdimensioniert. Ich denke, da sollte man sich schon vorher eingehend damit beschäftigen, bevor man zu schnell handelt. Gibt ja überall gut Infos. Etwa unter http://www.portal-der-augenmedizin.de/behandlungen/refraktive-chirurgie/lasik/lasik-laser-hornhaut.html

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