Ausdauer

Sonnenschutz beim Outdoor Sport

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Wer Sport treibt, lebt gesund. Und wer Sport an der frischen Luft treibt, lebt sogar noch viel gesünder. Die Muskeln und Gelenke werden trainiert, das Herz-Kreislauf-System wird in Schwung gebracht, die Durchblutung der inneren Organe wird verbessert und das Immunsystem wird gestärkt. Aber eines darf man beim gesunden Outdoor-Sport niemals vergessen: Den Schutz vor den schädlichen UV-Strahlen.

Wenn die Sonne schädlich ist

Wir Menschen genießen das Sonnenlicht. Ihre Wärme fühlt sich gut an, ihr Licht belebt unser Gemüt und ihre Energie hilft uns, im Körper das wichtige Vitamine D zu produzieren, ohne das wir nicht leben könnten. Aber sie hat auch eine gefährliche Seite: Ihre UV-Strahlen zerstören unsere Zellen, sorgen für Hautalterung und im schlimmsten Fall lösen sie Hautkrebs aus. Daher ist es wichtig, dass wir uns ausreichend schützen, wenn wir uns lange dem Sonnenlicht aussetzen. Was viele nicht wissen: Normale Sportbekleidung lässt einen großen Teil der UV-Strahlen der Sonne ungehindert durch, weswegen sie vollkommen ungeeignet für Outdoor-Sport ist. Daher muss jeder, der gerne und regelmäßig Outdoor-Sportarten betreibt auf Maßnahmen zurückgreifen, die wirkliche Sicherheit bieten.

Wie man sich schützen kann

Nach dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen, der in Berlin ansässig ist, lässt normale Sportbekleidung durchschnittlich bis zu 30 Prozent der UV-Strahlen durch. Daher ist es wichtig, sich auch unter der Kleidung mit Sonnencreme einzucremen, um zusätzlichen Schutz zu genießen. Um zu verhindern, dass die Creme bei den schweißtreibenden Aktivitäten verloren geht, ist es notwendig, wasserresistente und schweißfeste Sonnenschutzprodukte zu verwenden, die auch bei Belastung auf der Haut haften bleiben. Aber selbst dann gilt, dass man regelmäßig nachcremen muss, um sicher zu sein, dass der Sonnenschutz nicht verloren geht. Wer keine Lust hat, sich unter der Kleidung permanent mit einem geeigneten Sonnenschutzprodukt einzucremen, kann auch auf Textilien zurückgreifen, die einen zertifizierten UV-Schutz haben und garantieren, dass fast gar keine UV-Strahlen durch das Gewebe dringen.

Planen Sie Ihre sportlichen Aktivitäten

Fast alle Sonnenschutzmittel benötigen in der Regel 30 Minuten, bis sie in die tieferen Hautschichten eingezogen sind und dort ihre Wirkung entfalten. Tragen Sie daher rechtzeitig Ihre Sonnencreme auf, um nicht ungeschützt der UV-Strahlung ausgesetzt zu sein. Zudem sollte nach einer Empfehlung des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen auf ein Training zwischen 11:00 und 15:00 Uhr verzichtet werden, da in diesem Zeitraum die UV-Belastung durch die Sonne am intensivsten ist. Und denken Sie daran im Idealfall auch Ihren Kopf und Nacken vor der Sonne zu schützen. Sonnencreme ist ein guter Anfang, spezielle Sonnenschutzmützen stellen jedoch die beste Maßnahme dar.

Bild: Regine Schöttl – Fotolia

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