Trainingsmethoden

Slackline-Yoga – Entspannung auf wackligem Geläuf

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Es gibt immer wieder Fitness-Trends, die eher befremdlich sind. Bestes Beispiel dafür ist Slackline-Yoga. Für angehende Hochseilartisten im Cirque de Soleil vielleicht empfehlenswert, doch der breiten Masse nicht vermittelbar.

Slacklining begeistert seit einigen Monaten immer mehr Freizeit-Balancierer. Hierbei wird ein Gurt zwischen zwei Bäumen oder andere stabile Objekte gespannt und schon kann es losgehen. Das ganze findet in der Regel auch nicht in zehn Metern Höhe statt, sondern wird vielleicht knapp 50 Zentimeter über dem Boden ausgeführt.

Und das sich Yoga als Entspannungsmaßnahmen in den letzten Jahren auch hierzulande fest etabliert hat, ist auch nicht neu. Es ist ja auch durchaus erstrebenswert, wenn man mit Asanas und Co. entspannter und ausgeglichener sein will.

Doch eine Kombination von Yoga und Slacklining geht dann vielleicht ein bisschen zu weit. Als ob es nicht schon bewundernswert genug ist, wenn man sich mit akrobatischen Einlagen über die Slackline bewegt, suchen nun einige Balance-Künstler mittels Yoga ihren inneren Frieden auf dem Seil.

Hochachtung für die, die es können. Doch dem Ottonormalverbraucher bleibt Slackline-Yoga aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrads wohl eher verschlossen. Alle Yoga-Begeisterten sollten jetzt bitte auch nicht auf die Idee kommen, Slackline-Yoga mal so eben auszuprobieren. Hierfür bedarf es ein hohes Maß an Gleichgewichtssinn und dem passenden Slacklineset.

Mir wird Slackline-Yoga eher helfen, meinem gängigen Workout treuzubleiben. Schließlich bin ich auch vom Auftritt im Cirque de Soleil weit entfernt.

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