Trainingsmethoden

Schwielen: Riskante Handarbeit beim Krafttraining

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Zur Grundausstattung vieler Kraftsportler zählen Trainingshandschuhe. Diese sehen nicht nur gut aus, sondern schützen deine Hände auch vor möglichen Schwielen. Denn Schwielen an den Händen sind nicht nur unansehnlich, sondern fühlen sich darüber hinaus auch unangenehm an. Doch damit nicht genug: Schwielen können sogar gesundheitliche Risiken bergen.
Der Artikel gibt Tipps fürs Krafttraining um Schwielen zu vermeiden.

Schwielen stellen ein Gesundheitsrisiko dar

Wenn du beim Training ordentlich zupackst, solltest du insbesondere auf deine Hände achten. Denn wenn du ungeschützt mit schweren Gewichten hantierst, bilden sich auf deinen Handinnenflächen schnell Schwielen. Legst du jetzt nicht eine kleine Trainingspause ein, sondern beanspruchst deine Hände weiter, bevor die Schwielen abgeheilt sind, können diese aufreißen. So gelangen möglicherweise Keime über die aufgerissenen Hautstellen in deinen Körper und führen schlimmstenfalls zu einer Abszess-Bildung, sogenannte Eitergeschwüre. Anfänglich ist dies lediglich durch einen sogenannten Belastungsschmerz erkennbar. Erst im Verlauf werden die Schmerzen zu einem dauerhaften Begleiter. Dann ist es aber oftmals schon zu spät: Hautrötungen, Schwellungen und Druckempfindlichkeit lassen erkennen, dass die Entzündung bereits so weit fortgeschritten ist, dass oft nur noch ein operativer Eingriff für Linderung sorgt. Das Tückische an einem Abszess ist, dass er nur selten über die Haut ausbricht – die dicke Schwielen-Schicht verhindert das. Auf diese Weise kann er sich, wenn er unerkannt bleibt, über größere Areale der Hand ausbreiten.


IMG: Thinkstock, iStock, zilli

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