Trainingsmethoden

Outdoor Fitness – So effektiv ist das Training im Freien

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Während der Winter zum Faulenzen einlädt und einen in geschlossenen Räumen hält, treibt es die Massen mit den jetzt endlich ansteigenden Temperaturen nach draußen. Ab dem späten Frühling wird vermehrt Sport betrieben und dies nicht mehr nur drinnen. Outdoor Fitness ist eine neue Bezeichnung für den bereits lange bekannten Sport draußen.

Mehr als nur joggen

Unter Outdoor Fitness wird nicht nur Joggen, Laufen oder Ballspiele im Park verstanden, sondern auch die Betätigung in sogenannten Outdoor Parks. Diese bestehend aus speziellen Outdoor-Fitnessgeräten und bieten zahlreiche Abwechslung für alle (zukünftigen) Sport- und Bewegungsliebhaber.

 

Die Outdoorfitnessgeräte, die beispielsweise von Ziegler-Metall kommen, sind für jeden geeignet. Außerdem werden bei Outdoor-Aktivitäten teils deutlich mehr Kalorien verbrannt als bei herkömmlichem Indoorsport. Denn die Aktivitäten draußen verlangen dem Körper mehr Anstrengung ab. Luftwiderstand beispielsweise erschwert den Laufsport, das Terrain hat ebenfalls erhebliche Auswirkung auf den Körper. Gleichfalls bieten die ausgesuchten Strecken deutlich mehr Abwechslung, was sich wiederum auf die Psyche auswirkt.

Outdoor Fitness kann mit aber auch ohne Trainingsgeräte betrieben werden. Die richtige Sportbekleidung ist allerdings wichtig, um einige Sportaktivitäten durchzuführen. Welche Aktivitäten in welcher Reihenfolge durchgeführt werden, ist jedem Sportler selbst überlassen. Hierbei darf der Kreativität ruhig freien Lauf gelassen werden. Soll nicht nur das Lauftraining im Vordergrund stehen, kann eine Parkbank oder ein Klettergerüst einfach als Fitnessstudio verwendet werden. Das Training kann stets so ausgelegt werden, dass es sowohl funktionell als auch abwechslungsreich ist. Eine Kombination aus Lauf- und Krafttraining sorgt für einen hohen Kalorienverbrauch, steigert die Kondition und baut die Muskeln auf. Diese Muskeln wiederum verbrennen auch im Ruhezustand mehr Fett.

Das Outdoor Training kann nahezu immer und überall in die Tat umgesetzt werden. Die meisten Sportler starten ihre Outdoor Trainingssession vor der Haustür. Von dort aus wird der nächstgelegene Park oder eine vergleichbare Einrichtung mittels Jogging angesteuert. Vorteil: Der Körper ist bei Erreichen bereits aufgewärmt und das intensivere Training kann beginnen.

Wird direkt ein Outdoor Park angesteuert, stehen dem Sportler dort mehrere Outdoor-Fitnessgeräte zur Verfügung. Mit diesem lassen sich spezifische Übungen durchführen, die den gesamten Körper beanspruchen. Entsprechende Erklärungstafel gibt es sehr häufig.

Generell lassen sich die Übungen, die beim Outdoor Sport durchgeführt werden, in vier Kategorien einteilen. Unter die

  • Zugübungen

Unter Zugübungen fallen Aktivitäten wie Klimmzüge und Rudern. Das eigene Körpergewicht dient hier als Trainingswiderstand. Diese Art Übung dient vor allem dafür, die Rückenmuskulatur sowie die Armbeugen zu trainieren.

  • Druckübungen

Liegestütze oder Dips werden zu den Druckübungen gezählt. Es werden auch Armstrecker sowie die Brust- und Schultermuskeln trainiert. Diese Übungen dienen als Art Gegenstück zu den Zugübungen.

  • Stabilitätsübungen

Übungen zur Stabilitätssteigerung zielen auf ein Training der Muskeln der Körpermitte ab. Die Planke, Brücke oder der Seitstütz sind typische Übungen.

  • Beinübungen

Beinübungen runden das vorher absolvierte Training ab. Kniebeugen und Ausfallschritte kräftigen nicht nur die Beine effektiv, sondern steigern zugleich den Kalorienverbrauch. Für Teile der Übungen müssen nicht zwingendermaßen Trainingsgeräte verwendet werden, sodass jeder Sportler frei in der Entscheidung ist, wie er wann welche Übung durchführt.

Outdoor Aktivitäten sind stark wetterabhängig. Bei Nässe, (starkem) Wind, Kälte und Dunkelheit lassen sich die Übungen nicht oder nur mit viel Disziplin durchführen. Dies schließt das Betreiben der Sportarten im Winter mit ein, wenn zusätzlich Schnee und Eis das Training erschweren. Zusätzlich besteht ein höheres Verletzungsrisiko durch die Umgebung. Die Route und Übungen sollten also gerade bei widrigen Bedingungen gut durchdacht und geplant werden, damit dem Sportvergnügen nichts im Wege steht.

Bild: Thinkstock, 124821701, Eyecandy Images RF, Eyecandy Images

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