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Muskelkater – Woher kommt er und was kann ich dagegen tun?

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Fast jeder von uns hat schon einmal nach einem harten Training Muskelkater gehabt. Doch wie entsteht er? Liegt es wirklich am zu harten Training oder doch eher am „falschen“ Training? Und letztendlich ist es wichtig, wie man den Kater am besten behandelt. Hier kommt die Auflösung:

Muskelkater entsteht durch besonders harte Belastung oder durch Anstrengung der untrainierten Muskelgruppen. Vor allem durch starke Brems- aber auch durch Beschelunigungsbewegungen wirken Kräfte auf den Muskel die den Muskel überlasten und so kleine Faserrisse in ihm hervorrufen. Außerdem entstehen winzige Entzündungen an der Stelle der Risse. Nach dem Eindringen von Wasser schwillt der Muskel an und führt deswegen zu Schmerzen bei Bewegungen.

Es ist zwar umstritten inwiefern Dehn– und Aufwärmübungen einen Muskelkater verhindern, jedoch lässt sich sagen, dass sie den Muskel zumindest in geringem Maße auf eine starke Anstrengung vorbereiten. Das wichtigste Mittel zur Verhinderung des Muskelkaters ist jedoch der eigene Kopf. Man sollte nie über die eigenen Kräfte hinaus trainieren, wie beispielsweise aus letzter Kraft sprinten obwohl die Beine vom Laufen müde sind und sich nie beim Krafttraining in der Intensivität überschätzen.

Falls man sich doch einen Muskalkater eingefangen hat, sollte man jedoch von Massagen absehen. Diese reizen den Muskel und stellen eine zusätzliche Belastung im Heilungsprozess dar, wodurch sie ihn verzögern. Ein Mittel zur Milderung der Schmerzen ist Wärme. Sowohl ein Wärmebad, als auch ein Saunabesuch hilft bei dem Kampf gegen die Schmerzen.

Solange die Schmerzen anhalten sollte von jeglicher Anstrengung des Muskels abgesehen werden, da sie den Heilungsprozess nur verlangsamen würde. Am besten eignet sich ein Muskelkatertag zum Liegen in der Sonne mit einem Eisbecher oder für einen Kinobesuch mit dem Freund/der Freundin, denn Sport sollte für 2 Tage tabu sein.

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6 Comments

  1. Emmy

    15. August 2008 at 11:28

    Vielen Dank für den Hinweis mit der Massage, die dem Muskelkater eher zuträglich ist- hab ich ihm wohl bis jetzt immer zugearbeitet…

  2. Fitness Girl

    1. September 2008 at 08:14

    Es ist richtig, dass von Massagen bei Muskelkater abgeraten wird. Gegen sanftes Streicheln spricht aber nichts 😉

    Die natürliche Reaktion ist ja auch, dass wir uns gerne dort hinlangen, wo es gerade schmerzt und leicht dort drüber streichen. Selten reagiert jemand natürlich auf einen Muskelkater mit „durchkneten“ der betreffenden Stelle.

    Warme Bäder, Sauna, Sportsalben sowie auch leichte Bewegegung sind als Gegenmaßnahmen für den Muskelkater gut, der ja eigentlich nur aussagt „Du hast zuviel getan“.

  3. Pingback: Muskelwachstum - Darauf kommt es an: Intensität und Trainingsabstände: | Fitness-Blog

  4. Savoirevivre

    17. November 2008 at 18:19

    Auf KEINEN FALL kurz vor oder nach der Übung statisch dehnen! Das fordert den Muskelkater nahezu heraus. Wenn Dehnen, dann nicht am Trainingstag.

    Was ist dran am Dehnen (Stretching)? – Fakten und Mythen:
    http://www.dr-moosburger.at/pub/pub046.pdf

    Seit ich mich nicht mehr zwischen den Sätzen beim Krafttraining dehne habe ich viel weniger Probleme!

  5. fussball girl

    29. Januar 2009 at 15:37

    Ja auch ich bin den Tipps gefolgt und tatsächlich haben sie geholffen und da für möchte ich mich bedanken 🙂 .
    Aber eins währe echt schön wenn ihr noch mehr tipps geben könntet wie mann den muskelkater noch beseitigen könnte .
    Dankeschön ;-).

  6. Robert

    30. Januar 2009 at 00:16

    @ fussball girl – hier ein paar Tipps gegen den Muskelkater:
    Mildes Dehnen, heißes Duschen oder Baden, Sauna.

    Diese Maßnahmen dienen aber nur der Schmerzlinderung. Die Mikroverletzungen in der Muskulatur werden dadurch nicht behoben. Daher solltest Du Deinem Körper mindestens 48 Stunden Ruhe gönnen.

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