Ernährung

Mit der Logi Methode gegen Heißhunger

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Die Logi Methode basiert auf einer kohlenhydratreduzierten Ernährung, welche den Blutzuckerspiegel gering hält und damit sehr gut gegen Heißhungerattacken hilft, wie der folgende Artikel zeigt.

Logi ist die Abkürzung für Low Glycemic Index (heißt übersetzt niedriger Glykämischer Index). Die Logi Methode ist keine Diät, sondern eine spezielle Form der Ernährung. Sie wurde von einem Mitarbeiter der Universitäts-Kinderklinik von Harvard in Amerika entwickelt und hierzulande von dem Ernährungswissenschaftler Nicolai Worm adaptiert, welcher 2003 erstmals ein Buch darüber veröffentlichte.

Heißhunger adé mit der Logi Methode © sekushy/Flickr

Die Logi Methode und ihre Funktionsweise

Die Methode hat Ähnlichkeit mit der Glyx-Diät, der Montignac Methode, der Dukan Diät und Low carb Ernähungsformen. Bei der Logi Methode soll der Blutzuckerspiegel durch Kohlenhydratreduzierte Nahrung auf einem regelmäßig niedrigem Niveau gehalten werden. Dadurch wird Heißhunger vermieden, das Sättigungsgefühl hält länger an und die Fettverbrennung wird verbessert, weil der Körper weniger Insulin ausschüttet.

Nach der Logi Methode soll die aufgenommene Nahrung zu 45 % aus fettreichen und zu 25 % aus eiweißreichen Lebensmittel bestehen, weitere 30 % aus Kohlenhydraten. Außerdem sorgen viel Gemüse, Salat, Beeren und anderes Obst sowie Hülsenfrüchte für viele Ballaststoffe bei wenig Kalorien, was ebenfalls für eine gute Sättigung sorgt und dementsprechend Heißhunger verhindert. Laut Worm ist die Logi Methode für jeden geeignet, insbesondere ist sie vorteilhaft für Menschen mit Übergewicht und erhöhten Blutzucker- und Blutfettwerten, Menschen mit Stoffwechselstörungen (metabolisches Syndrom) sowie Menschen mit Typ-2-Diabetes.

Wirksam gegen Heißhunger?

Drei verschiedene Studien bestätigen mittlerweile, dass die Ernährung nach dieser Methode tatsächlich zu einer Gewichtsabnahme führt (beispielsweise bei einer Nährstoffverteilung von jeweils 20-30 % Eiweiß und Kohlenhydraten sowie 40-50 % Fett), sich relativ leicht umsetzen lässt und noch dazu den Jojo Effekt verhindert. Bei einer Studie mit Typ 2 Diabetikern verloren die Teilnehmer ebenfalls an Gewicht, außerdem konnte mehr als die Hälfte ihre Medikamente (Insulin und andere Antidiabetika) absetzen, die anderen Teilnehmer konnten ihre Medikamente um ca. die Hälfte reduzieren.

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