Ausdauer

Mit dem Laufband zum Marathon?

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Das Lauftraining auf dem Laufband ist als Alternative für die Strecke durch den Wald oder um den See nicht schlecht. Doch wer einen Wettkampf über eine längere Distanz anpeilt, kommt am Außentraining nicht vorbei.

Denn Laufbänder sind im Vergleich zum Straßenbelag besser gedämpft und verfügen über eine stärkere Federung. Entsprechend sollte man auch die Beinmuskulatur durch das Outdoor-Jogging auf den Wettkampfbelag vorbereiten. Zudem stellt das Training auf den Laufbändern durch den fehlenden Luftwiderstand eine geringere Belastung als im Freien dar.

Um eine vergleichbare Intensität zwischen beiden Trainingsmöglichkeiten zu gewährleisten, sollte auf dem Laufband mit einer Steigerung von 1,5 Prozent gelaufen werden. Auch wenn die Steigerung auf den ersten Blick als marginal angesehen werden kann, müssen Läufer mit Problemen an der Achillessehne aufpassen. Denn bereits diese kleine Steigerung stellt für Achillessehne eine ungleich höhere Belastung dar. In diesem Fall ist ein Training auf flacher Strecke und vornehmlich an der frischen Luft zu bevorzugen.

Als Faustregel gilt: Wer sich mittels Laufband auf einen Wettkampf mit einer Renndistanz von maximal zehn Kilometer vorbereiten will, kann das ohne Bedenken tun. Für alle längeren Strecken, wie beispielsweise beim (Halb)-Marathon, ist ein Training auf gleichen Laufbelägen unablässig.

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