Muskelaufbau

Körperfettwaagen: Sinnvoll oder unsinnig?

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Fast ein jeder von uns hat zuhause eine Personenwaage stehen. Denn gerade als Sportler möchten wir die Kontrolle über unser Körpergewicht behalten. Doch immer häufiger höre ich, dass sich viele Sportkollegen eine sogenannte Körperfettwaage angeschafft haben. Mithilfe dieser kann man zusätzlich noch seinen eigenen Körperfettanteil ermitteln. Doch lohnt sich die Anschaffung tatsächlich? Und wie aussagekräftig sind die Werte?

Was können sie leisten?

Körperfettwaagen messen, wir ihr Name schon vermuten lässt, unseren Körperfettanteil, indem über Elektroden ein kleiner Wechselstrom durch unseren Körper geleitet wird. Dieser erfasst den Widerstand, auf den er in unseren Körper stößt und berechnet hieraus unseren Fettgehalt. Sowohl Wasser als auch Muskeln besitzen einen anderen Widerstand als Fettgewebe. Der erfasste Widerstand wird in Bezug auf die eigene Körpergröße und das Alter in einen Fettwert umgewandelt.

Die ermittelten Werte einer handelsüblichen Körperfettwaage sind also nur ungenau; lediglich medizinische Geräte, die um die 15.000 Euro kosten, liefern genaue Ergebnisse. Die Anschaffung einer Körperfettwaage kann jedoch durchaus sinnvoll sein, wenn die Ergebnisse ausschließlich als Trend-Indikatoren, also ob der Fettgehalt zu- oder abnimmt, gewertet werden.

IMG: Uwe Grötzner – Fotolia

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