Trainingsmethoden

Kettlebell: Das Training mit der Eisenkugel

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Wenn man neue Fitnesstrends erfahren will, sollte man sich regelmäßig in den USA umschauen. Hier hat sich das Training mit der Kugelhantel oder „Kettlebell“ etabliert. Doch das Training mit dieser Eisenkugel birgt auch Gefahren.


Vor allem bei schwingenden und dynamischen Übungen ist das Verletzungsrisiko durch die Kugelhantel groß, da der Körper auf extrem große Fliehkräfte reagieren muss. Entsprechend müssen vor allem Neueinsteiger Vorsicht walten lassen. Darüber hinaus kann kein richtiger Muskelaufbau mit den Kettlebells verfolgt werden.

Das Training mit dieser ungewöhnlichen Hantel zielt vielmehr auf ein ganzkörperliches Training ab. Zudem stellt jede Übung gleichzeitig eine Koordinationsaufgabe da. Als primäres Ziel soll die funktionale Kraft, Explosivkraft und die Stabilität gefördert werden.

Die klassischste Übung ist der so genannte Swing. Hierbei wird die Eisenkugel ausgehend vom Beinzwischenraum nach oben bis in Brust oder auch Augenhöhe geschwungen.

Wer sich einen Kettlebell zulegen will, kann hierbei zwischen unterschiedlichen Gewichtsklassen von 16 kg, 24 kg und 32 kg wählen. Wie ein Training mit der Eisenkugel aussehen kann, zeigt folgendes Video:

[youtube gy5uU7ku-Lo]

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1 Comment

  1. Jörg Gerstmann

    16. Januar 2009 at 13:58

    Bei diesen Übungen freut sich höchsten der Orthopäde. Schwungübungen mit Gewicht. Die Models sind sexy, stehen aber voll im Hohlkreuz. Gerade für Anfänger keinesfalls zu empfehlen. Die Kettlebells sind außerdem keineswegs eine Erfindung aus den USA. In der Leichtathletik werden diese Gewichte schon ewig verwendet. Bei Hammerwerfern, Kugel und Diskuswerfern.

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