Muskelaufbau

Kein Sixpack trotz Bauchtraining: Woran kann das liegen?

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Viele träumen von einem Sixpack. Denn Traum zu realisieren ist schwer und fordert sehr viel Selbstdisziplin. Doch woran kann es liegen, wenn man schon lange Zeit auf das Sixpack hintrainiert, aber die äußerlichen Fortschritte am Bauch auf sich warten lassen?

Nicht wenige fitnessbegeisterte Sportler gehen dreimal die Woche ins Studio und absolvieren ihr Krafttraining. Neben einer kräftigen Brustmuskulatur und Bizeps steht bei den Männern das Sixpack oft im Fokus. Schließlich sieht es einfach nur gut aus, ist das Sinnbild für einen fitten, durchtrainierten Körper und funktioniert zudem als Blickfang am Strand.

Nur schade und bisweilen ärgerlich, wenn das regelmäßige Bauchtraining die gewünschten sichtbaren Ergebnisse nicht mit sich bringen. Was wird falsch gemacht?

Bauchmuskeln unter Fett versteckt

Wer normales Krafttraining betreibt und zusätzliches immer wieder intensiv die Bauchmuskeln trainiert, macht in Sachen Training schon mal gar nichts falsch. Die Bauchmuskeln sind definitiv da, bloß liegen sie noch unter einer Fettschicht im Verborgenen. Damit ist nicht die Rede von Übergewicht, vielmehr ist das „Problem“, dass man die Bauchmuskeln und somit das Sixpack erst sieht, wenn der Körperfettanteil (hier selber berechnen) bei 14 Prozent liegt.

Obendrein kommt hinzu, dass das normale Fett am Bauchbereich nicht so leicht wegzutrainieren ist und der Organismus eines jeden Körpers sowieso an unterschiedlichen Stellen Fett abbaut. Ein gezieltes Abnehmen an gewissen Körperstellen ist daher nicht möglich.

So klappt es mit dem Sixpack

Dennoch weiter trainieren, etwas mehr Ausdauertraining in das Trainingsprogramm einfließen lassen und für ein Kaloriendefizit (mehr Kalorien verbrennnen als zunehmen) sorgen: dann klappt es früher oder später mit dem Traum des eigenen Sixpack.

Hier findet ihr die besten Übungen für das Sixpack.

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6 Comments

  1. Andre Leisner

    13. Dezember 2010 at 22:28

    Am besten überwacht man das eigene Körperfett mit einer Körperfettwaage. Die einem genau anzeigt, wo man sich gerade befinddet. Am besten sich langsam der gewünschten Kalorienzufuhr nähern, damit nicht auch Muskelmasse bei zu schneller Reduzierung der Kalorien schwindet.

  2. Peter

    15. Dezember 2010 at 14:37

    Hi,

    hab zu diesem Thema letztens auch eine interessanten Blog gelesen.

    Hab mir jetzt mal einen solchen Suspension Trainer bestellt und bin schon auf das Training gespannt 🙂

    Wer sich informieren möchte: http://slingfitness.de/sling-training/suspension-training/106-sixpack-mit-suspension-training.html

    Gruß
    Peter

  3. Uwes Fanshop

    21. Dezember 2010 at 12:27

    Hab mir auch ne Körperfett-Waage geholt .. Bin von knappen 14.5% auf 8% runter .. Bin Montags, Mittwochs, Freitags und Sonntags immer mit dem Bike durch den Wald. Sprungseil, Joggen wurde natürlich auch nicht vergessen und mit eingebaut 😉

    Dienstags, Donnerstags und Samstags war dann immer Krafttrainung + Boxsack Training dran ..

    Gruß

  4. Rudi

    9. Januar 2011 at 20:18

    Einen Sixpack kann man auch mit allerlei anderen Sportarten erreichen. Mein Sohn macht schon seit 10 jahren Leistungssport und sieht prima aus =)

  5. Thomas | Bodybuilding 2.0

    20. Januar 2011 at 18:17

    Schöner Beitrag Robert,

    im Grund kann man das Ganze wie folgt zusammenfassen:
    Sixpack = niedriger Körperfettgehalt + starke Muskulatur

    14% Körperfett sind recht hoch.
    Je höher der Körperfettanteil, desto stärker muss die Bauchmusklatur ausgeprägt sein, um optisch sichtbar zu werden. 8 bis 10% sind für durchschnittlich trainierte Bauchmuskel schon super und das Sixpack deutlich sichtbar.

    Körperfettwagen, die via Bioimpedanz den Körperfettgehalt messen sind total ungenau. Selbst für Referenzwerte sind diese nicht geeignet, da sie den Wasserhaushalt mit berücksichtigen, der erheblichen Einfluss auf die Ergebnisse hat.

    Besser ist der angesprochene Caliper und eine 3-Falten-Messung, wie du beschrieben hast Robert.

    Beste Grüße und auf ein perfektes Sixpack

    Thomas

  6. Bauchmuskeln Mike

    24. Juni 2011 at 13:35

    Selbstdisziplin ist das Wort! Wenn du deinen Ziel erreichen willst, dann musst dich beherrschen.
    Du wirst kein Six Pack in 2 Wochen bekommen. Es wird ein bisschen langer dauern.
    Hab Geduld und Ausdauer! Es wird sich lohnen.

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