Fitness-Ratgeber

Joggen im Winter: Tipps zum Laufen in der kalten Jahreszeit

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Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt draußen joggen? Nicht jedermanns Sachen. Dabei ist das Laufen im Winter nicht gefährlicher als im Sommer, es kostet nur mehr Überwindung. Wer nicht mehrere Monate auf das Laufband im Gym ausweichen möchte, sollte diese Tipps beherzigen.

Vor dem Laufen immer gut aufwärmen

Von null auf hundert? Das ist keine gute Idee, schon gar nicht im Winter. Generell sollten Sie nicht einfach planlos drauflos laufen. Sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Läufer ist es sinnvoll mit einem gezielten Trainingsplan zu trainieren, um das Laufen effektiver zu gestalten.

Joggen Sie bei kalten Temperaturen nie ohne sich vorher gut aufzuwärmen, Sie riskieren sonst Muskelzerrungen. Das Warm-up müssen Sie aber nicht unbedingt drinnen im Warmen praktizieren. Sich draußen aufzuwärmen klappt auch, dauert nur ein wenig länger. Wichtig: Immer in Bewegung bleiben. Das gilt auch für die Zeit danach. Locker auslaufen und dann schnell zurück in die Wohnung.

Warm, aber nicht zu dick anziehen

Nicht zu dick und nicht zu dünn anziehen, so lautet die Devise beim Joggen in der Kälte. Sie dürfen nicht frieren, es sollte sich aber auch kein Hitzestau bilden. Ziehen also lieber mehrere dünne Schichten an, sodass Ihnen in den ersten Minuten eher ein wenig zu kühl ist. Durch die Anstrengung erhitzen Sie sich schnell und werden nicht mehr frösteln.

Selbst bei Minusgraden schwitzt man beim Sport. Über den Kopf geht dabei sehr viel Wärme verloren. Nassgeschwitzte Haare verstärken den Kälteeffekt. Leichte Laufhandschuhe und eine Mütze aus atmungsaktivem Material sind also sehr hilfreich. Geschmacksfrage ist hingegen ein Kälteschutz für das Gesicht in Form eines Tuchs. Die einen können nicht ohne, die anderen nicht mit. Probieren Sie einfach aus, was Ihnen am besten liegt.

Für mehr Sichtbarkeit reflektierende Kleidung anziehen

Moderne Laufkleidung aus Funktionsstoffen hat eingearbeitete Reflektorstreifen inklusive. Auf diese Weise werden Sie von Autos und Fahrradfahrern im Straßenverkehr besser gesehen. Kleiden Sie sich möglichst auffällig, zum Beispiel in Neonfarben. Zweckdienlich und ohne große Investition ist auch eine handelsübliche Warnweste, wie sie Bauarbeiter tragen. Es gibt sie günstig im Baumarkt zu kaufen.

Auf den Untergrund achten – und sich nicht aufs Glatteis führen lassen

Augen auf beim Dauerlauf! In der dunklen Jahreszeit sollten sie noch mehr als sonst checken, was unter Ihren Füßen ist. Schnee ist kein Problem, Nässe auch nicht. Wasserdichtes Schuhwerk mit griffiger Sohle ist ratsam. Sollte der Boden gefroren sein, wird das Joggen schneller als gedacht zur halsbrecherischen Rutschpartie. Gehen Sie lieber kein Risiko ein!

Bildquelle: Thinkstock, 183489059, iStock, Bartek Szewczyk

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