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Herzfrequenz: Wie oft darf mein Herz schlagen?

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Über den optimalen Blutdruck weiß man in der Regel bescheid. Ein gesunder Blutdruck wird oft bei 120 zu 80 zitiert. Der kann natürlich nach körperlichen Spezifikationen abweichen, wobei es nicht im zu großen Maße passieren sollte (ab 140 zu 90 = Bluthochdruck). Doch wie sieht es mit der Pulsfrequenz aus?

Die Pulsfrequenz spiegelt die Anzahl der Herzschläge pro Minute wider. Die meisten Menschen haben eine Pulsfrequenz von 50 bis 100 Schlägen pro Minute. Deshalb wird dieser Wert als normal bezeichnet.

Schlägt das Herz permanent über 100 Mal pro Minute, spricht man von einer Tachykardie, liegt der Wert unter 50, spricht man von einer Bradykardie. Dabei muss aber weder eine langsame noch eine schnelle Herzfrequenz krankhaft sein.

Es ist natürlich normal, dass das Herz bei körperlicher und auch seelischer Belastung mehr leisten muss und über 100/min ansteigt. Austrainierte Menschen, vor allem Ausdauersportler, haben in der Regel eine geringere Herzfrequenz. Professionelle Radsportler oder Langstreckenläufer haben häufig einen Puls unter 40/min.

Bei wem der Normalwert in Ruhe dauerhaft abweicht, ist eine Erkrankung des Herzens oder der Schilddrüse nicht auszuschließen. Ein zu schneller Puls kann Beschwerden wie beispielsweise Müdigkeit, Atemnot, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen hervorrufen. In diesem Fall sollte unbedingt ein Arzt (Kardiologe) aufgesucht werden. Gleiches gilt bei dauerhaft niedrigem Puls.

Wer seine Herzfrequenz ohne Blutdruckgerät messen will, kann das folgendermaßen tun: Mit Ring- und Zeigefinger der rechten Hand die Pulsschlagader an der Innenseite des linken Handgelenks erfühlen. Dann 15 Sekunden lang die Schläge zählen und mit vier multiplizieren.

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3 Comments

  1. Joachim

    26. Januar 2009 at 16:01

    und umso höher die Spanne zwischen Ruhe- und Maximalpuls, desto höher die Leistungsfähigkeit eines Sportlers…

  2. Robert

    26. Januar 2009 at 16:24

    Vielen Dank für die Anmerkung!!!

  3. doxidox

    28. Januar 2009 at 23:42

    Naja, so ganz stimmt das mit der Spanne nicht. Den Ruhepuls kann man zwar durch Training senken, aber der Maximalpuls ist so gut wie gar nicht beeinflussbar. Der hängt von genetischen Bedingungen ab und vom Alter. Das bedeutet dass manche Sportler einfach von vorne herein einen etwas niedrigeren Maximalpuls haben, deswegen aber nicht automatisch die schlechteren Atleten sind.

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