Ausdauer

Gewichtsmanschetten beim Joggen? Besser nicht!

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Was bringen eigentlich Gewichtsmanschetten beim Jogging? Sind die leichten Gewichte an den Knöcheln zu empfehlen oder sollte man besser darauf verzichten?

Aus Sicht der Hersteller – wenig verwunderlich – bringen Gewichtsmanschetten klare Vorteile. Neben der Ausdauer, die durch das Laufen verbessert wird, wird zugleich die Muskulatur in den Füßen bzw. Beinen trainiert. Doch ganz so leicht funktioniert das nicht.

Nachteile von Gewichtsmanschetten beim Joggen

Denn unter dem Einsatz der Zusatzgewichte leidet die Laufgeschwindigkeit und der Bewegungsablauf wird schwerfällig. Man läuft nicht ganz „rund“. Aber auch der Effekt des Krafttrainings lässt zu wünschen übrig. Denn für einen wirkungsvollen Kraftaufbau sind die Gewichte in den Laufmanschetten viel zu leicht. Zudem ist die Anzahl der Wiederholungen viel zu hoch. So kommt es bei einem 10-Kilometer-Lauf auf bis zu 3.500 pro Seite.

Und besonders Anfänger und Laufeinsteiger sollten auf zusätzliche Gewichte verzichten. Abgesehen von den negativen Auswirkungen auf den Laufstil, bürgen Laufmanschetten ein hohes Verletzungsrisiko, da die Sprunggelenke und das Fußgewölbe stärker belastet werden.

Fazit

Ich würde jedem, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, von Gewichtsmanschetten abraten. Wer Krafttraining für die Sprunggelenke betreiben will, sollte besser Sprungübungen o.ä. absolvieren.

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1 Comment

  1. Matthias

    23. Juni 2011 at 17:49

    Das höhere Verletzungsrisiko ist auf jeden Fall gegeben. Denn Knie- und Sprunggelenke werden bei einem Schritt zusätzlich auseinander gezogen, wodurch die Stabilität verloren geht. Dies stellt eine zusätzliche ungewohnte Belastung dar. Eher sollten Trainingswesten für ein Konditionstraining mit zusätzlichem Gewicht verwendet werden.

    Wie verhält es sich den mit Therabändern?

    Gruß Matthias

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