Muskelaufbau

Fitness trotz Zeitmangel – auch seltenes Training ist wertvoll

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Aus mangelnden Zeitgründen stellen sich viele die Frage: Lohnt es sich überhaupt, nur eine Stunde in der Woche ins Fitnessstudio zu gehen? Die Antwort lautet: Auf jeden Fall. Auch wenn man nur wenig Zeit für das Training zur Verfügung hat, kann damit zumindest die körperliche Fitness halten. Hierbei sollte man aber bei der Auswahl der Übungen taktisch klug vorgehen – Komplexübungen dürfen nicht fehlen.

Bei Komplexübungen werden gleichzeitig mehrere Muskeln gefordert. Entsprechend sollten in das Workout Klimmzüge, Bankdrücken, Kniebeugen, Beincurls, Rudern mit vorgebeugtem Oberkörper, Kreuzheben und Bauchübungen eingebaut werden. All die genannten Übungen lassen sich auch in ein einstündiges Trainingsprogramm absolvieren.

Bankdrücken steht in dem Ruf, die beste Übung für den gesamten Oberkörper zu sein, während die Kniebeuge das Gegenstück für den Unterkörper darstellt. Bei keiner anderen Übung wird die intramuskuläre Koordination so effektiv geschult und keine andere Übung verspricht einen besseren Kraft- und Muskelzuwachs.

Zudem kann man das Bankdrücken auch variabel gestalten – sei es mit Kurz- oder Langhanteln oder an der Maschine.

Also, wenn ihr wirklich nur eine Stunde pro Woche Zeit für Fitness haben solltet, solltet ihr diese auch wirklich nutzen. Mit den richtigen Übungen könnt ihr euer Fitnesslevel und bestehende Muskelmasse zumindest aufrecht erhalten.

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9 Comments

  1. Fabian

    9. Oktober 2009 at 15:33

    Wer nur 1 h Zeit für Sport in der Woche hat, der sollte diese Zeit lieber auf dreimal aufteilen. Dreimal 20 min ist besser als 1 h am Stück. Zwischen den drei Einheiten am besten immer einen Tag Pause einbauen. Und bei den drei Trainingseinheiten, da stimme ich zu, am besten komplexe Übung machen.

    In den USA gibt es Fitnessgeräte für komplexe Übungen die ein Fünfminutentraining möglich machen. Die Fitnesskette nannte sich glaube ich H.I.T., was für High Impact Training stand. Ich weiß leider nicht, was das für Geräte waren. und die Kette gibt es meines Wissens auch nicht mehr. Zumindest habe ich vom Konkurs eines Ladens gehört.

    Aber das Kurztraining scheint immer mehr in Mode zu kommen. Siehe auch die Fitnesskette Miss Sporty.

    Herzliche Grüße,

    Fabian

  2. Robert

    10. Oktober 2009 at 11:53

    ich gebe dir recht, dass 3 x 20 minuten training sinnvoller sind, als 1 x 60…ich wollte lediglich zum ausdruck bringen, dass es, egal in welcher aufteilung, sinnvoll ist, fitness zu machen. viele denken ja immer wieder: auf die stunde fitness in der woche kann ich verzichten, die bringt ja eh nichts. doch das ist ein irrglaube.

    zum thema H.I.T. (high intensity training) – dabei handelt es sich nicht um eine fitnesskette, sondern um eine trainingsmethode. haben wir hier auch schon mal vorgestellt…

    http://www.blog-fitness.de/?s=hit&x=0&y=0

  3. Fabian

    13. Oktober 2009 at 08:44

    H.I.T ist (oder war) tatsächlich auch eine Fitness-Kette, siehe http://www.hitfit.ca/

    Ihr Slogan war „A 1 1/1 hour workout in 4 minutes“

    Herzliche Grüße,

    Fabian

  4. Robert

    15. Oktober 2009 at 12:47

    da sieht man mal wieder, mal lernt nie aus!!! danke für die info

  5. Nico

    11. November 2010 at 12:12

    Hi Robert,

    ich trainiere meist auch nur 30 Minuten, nach dem Motto lieber kurz und intensiv. Ich merke, dass ich dabei motivierter bin und trotzdem gute Ergebnisse erziele.

    Viele Grüße
    Nico

  6. Simon

    18. Januar 2011 at 19:24

    Ich trainiere auch nur einmal die Woche á 1,5 Stunden und mache sogar Fortschritte!

  7. Fitness-Freak

    13. Mai 2011 at 18:37

    arbeite bis 10 St. am Tag und habe eine familie, schaffe aber trozdem 3 mal die woche ins fitnestudio

  8. Bodybuilding-Experience

    8. August 2011 at 19:22

    HIT (High intensive training) ist wirklich kurz und sehr sehr fordernd. Dein Artikel ist gut, jedoch würde ich noch darauf hinweisen, dass bei nur einer Woche Sport, die Übungen zu 100% richtig ausgeführt werden sollten. Der Körper ist denke ich nicht so gut auf hohe Belastungen eingestellt, als wenn man mehrfach die Woche trainiert.

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