Ernährung

Ernährungsumstellung mit dem richtigen Diätplan

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Richtig sollte es heißen: Entweder Diätplan oder Ernährungsumstellung. Eigentlich ist das ja ein Widerspruch. Am sinnvollsten dürfte wohl eine Ernährungsumstellung mit entsprechendem Fahrplan sein. Einen von vielen möglichen Fahrplänen gibt es hier.

Das Wort „Diät“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet nichts anderes als „Lebensweise“. Wir verstehen unter Diät allerdings – normalerweise eine zeitlich begrenzte – Ernährung zur Gewichtreduktion.  Die zeitliche Begrenzung ist allerdings in der Regel das Problem. Wer seine Kalorienzufuhr nur für einen bestimmten Zeitraum reduziert,  wird früher oder später mit dem Jo-Jo Effekt bestraft und wiegt nach der Diät meistens sogar noch mehr als vorher.

Die bessere Diät: Mit einer Ernährungsumstellung zum Idealgewicht © puuikibeach/Flickr

Hilfe bei der Ernährungsumstellung per Fahrplan

Ein Diätplan im herkömmlichen Sinne ist daher also in der Regel kontraproduktiv. Sinnvoll ist eigentlich nur eine langfristige Ernährungsumstellung. Sehr viele nehmen sich folgerichtig eine langfristige Ernährungsumstellung vor, aber sie scheitern häufig an der Umsetzung und zwar ganz einfach weil sie im wörtlichen Sinne keinen Plan haben.

Die langfristige Ernährungsumstellung beginnt im Kopf. Vom Kopf aufs Papier und dann vom Papier in den Bauch! Aber eins nach dem anderen. Eine Diät macht man eher spontan, für eine Ernährungsumstellung dagegen sollte man sich Zeit nehmen. Welche Ernährung wirklich die Beste ist, weiß wohl keiner so genau, aber in der letzten Zeit hat sich klar der Trend zu viel Eiweiß, wenig Kohlenhydrate und mässig Fett entwickelt. Wichtig ist: kein Stress und keine Kalorienzählen, weil das mächtig die Laune verdirbt und langfristig deshalb nicht durchzuhalten ist. Besser ist da doch unkompliziert und effektiv.

Diätplan in drei Phasen

Unter dieser Prämisse wurde der nachstehende Fahrplan erstellt.

Phase 1: 5 bis 10 Tage solle man ausschließlich eiweißreiche Kost zu sich nehmen. Also kein Obst, kein Gemüse, keine Nudeln, keine Kartoffeln, keine Brötchen, kein Brot usw. usw. Stattdessen viel mageres Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte. Vegetarier haben es ein wenig schwerer, aber statt Fisch und Fleisch essen die einfach Tofu. Richtig gut sind Magerquark, Magerjoghurt, Buttermilch und fettarmer Frischkäse. Zwischendurch kann man auch mal einen Eiweißdrink zu sich nehmen. Hauptsache man lässt die Kohlenhydrate weg. In 10 Tagen sind so bis zu 4 Kilo Gewichtabnahme möglich. Das motiviert ungemein.

Phase 2: Jetzt kommen Obst und Gemüse wieder auf den Speiseplan, aber immer noch keine Nudeln, Brötchen oder Kartoffeln. Bei dem Obst sollten man auf Bananen verzichten und bei dem Gemüse auf jeden Fall auf Mais.  Zum Frühstück z.B. Magerquark mit Himbeeren und ein paar Walnüssen. Mittags ein mageres Steak oder ein Stück gut gewürzter Tofu mit Salat und einem großen Glas fettarmen Milch. Abends dann z.B. ein bisschen Gemüse mit fettreduziertem Mozzarella. Außerdem gehen alle Gerichte mit Ei, aber ohne Mehl. Idealerweise hält man diese Art der Ernährung für ein bis 6 Monaten aufrecht, je nachdem wieviel man abnehmen will. Pro Woche kann man bis zu einem Kilo abnehmen.

Phase 3: Für Immer! Wer sein Wunschgewicht erreicht hat, der sollte sich weiterhin schwerpunktmäßig mit eiweißreichen Lebensmitteln ernähren und jeden Tag mindestens 30 Minuten zügig spazieren gehen oder Fahrrad fahren oder schwimmen oder ähnliches. Ansonsten ist alles (zumindest in Maßen) erlaubt. Man sollte sich einmal die Woche wiegen: Wenn man zugenommen hat, dann sollte man wieder eins zwei Tage nur eiweißreiche Kost zu sich nehmen. Das ist eigentlich lebenslänglich eigentlich locker machbar. Wenn man dabei immer auf ausreichend Obst, Gemüse und Vollkornprodukte auf dem Speiseplan hat, kann nichts schiefgehen.

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