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Entschlacken: so geht’s richtig

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In sämtlichen großen Weltreligionen kennt man das Fasten als eine Methode, um die Einheit von Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen. Dabei geht es aber nicht nur darum, einige lästige, überflüssige Pfunde loszuwerden. Häufig wird davon gesprochen, dass der Körper von Giften entschlackt werden muss. Dahinter verbirgt sich nicht nur eine symbolische Redewendung, sondern ein biologischer Vorgang, der für den menschlichen Körper von großem Nutzen ist.
Ernährung zur entschlackung

Was ist Verschlackung?

In unserem Körper entsteht durch säurebildende Lebensmittel, dazu zählen Fleisch, tierisches Eiweiß, Cola, Kaffee und ähnliche Produkte, eine säurehaltige Verschlackung. Dieser kann oft nicht schnell genug durch die Nieren und die Leber abgebaut werden – es kommt zu einem sogenannten „Säurestau“. Bakterien und Viren fühlen sich in dem säurehaltigen Milieu sehr wohl und vermehren sich deshalb verstärkt. So sehen heutzutage viele Mediziner in der Übersäuerung des Körpers eine Ursache für zahlreiche Erkrankungen. Besonders die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Rheuma, Arthrose und die Herz- und Kreislaufkrankheiten sind davon betroffen. Der menschliche Körper hat Wege gefunden, dieser Übersäuerung entgegenzuwirken. So hält der Organismus Wasser zurück, um mit diesem dann die Säurerückstände zu verdünnen. Durch diesen Vorgang können sich jedoch Ödeme und Schwellungen bilden. Eine andere Methode des Körpers ist die Neutralisierung der Säure mit Hilfe von Mineralstoffen: es entstehen dadurch saure Salze, die sich dann wiederum an den Gelenken oder in den Arterien festsetzen können. Der Körper braucht bei der Beseitigung der Säurereste also Hilfe – eine Entschlackung ist die Lösung.

Gesunde Entschlackung

Ziel der Entschlackung ist es, die angesammelten Säureschlacken zu lösen. Dazu ist es wichtig, dass dem Körper genügend Mineralstoffe und Wasser zugefügt werden. Die Erhöhung der Mineralstoffzufuhr erreicht man vor allen Dingen durch ausreichend Gemüse und Frischkost. Frisch gepresste Säfte führen dem Körper auch wichtige Enzyme zu, die den Abbau der Säureschlacke unterstützen. Die Schlacke löst sich durch die Einnahme von bitteren Kräutertees, aber auch Bitterpflanzen wie Mariendisteln und Artischocken haben diese Wirkung (nutzen Sie zum Beispiel ein Entschlackungskur Set für ein gesundes Wohlbefinden). Das Trinken von mineralarmen und energiereichem Wasser schwemmt die Schlacke auf und spült den Körper durch. Eine Aktivierung des Körpers durch Sport und Bewegung beschleunigt die Verbrennung der Schlacke.

Mehr Power durch Entschlackung

Wenn Sie sich häufig schlapp und antriebslos fühlen, kann das ein Zeichen für die Übersäuerung Ihres Körpers sein. Eine Entschlackung stärkt den Körper und steigert das Wohlbefinden, sodass Sie den Alltag wieder fit und leistungsfähig meistern können.

Foto: Fotolia, 20786912, Heike Rau

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