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Die größten Fitness-Lügen – Teil I

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Ein durchtrainierter, schlanker Körper ist für viele Menschen erstrebenswert. Entsprechend kann man viel über Ausdauersport lesen. Doch natürlich kursieren zahlreiche Irrtümer und unsinnige Regeln, die sich rund um die Thematik halten. Also wird es Zeit, ein paar Falschaussagen den Wind aus dem Segel zu nehmen.

Im ersten Teil geht es dabei um Gelenke, Laufen vs. Radfahren und die Lunge…

Joggen schadet den Gelenken
Diese Aussage kann so nicht als richtig erachtet werden. Zwar werden beim Joggen einige Gelenke (vor allem Sprunggelenk) mit dem zwei- bis dreifachen des Körpergewichts belastet, doch zugleich wird die Funktionalität der Gelenke verbessert. Probleme können lediglich bei der falschen Lauftechnik auftreten. Beispielsweise beim falschen Abrollen oder wenn der Oberkörper zu weit nach vorne gebeugt ist. Zudem bieten die gut gedämpften Laufschuhe auch auf asphaltierten Boden guten Schutz.

Dennoch sollten Übergewichtige oder Sportverletzte mit Walking oder Radfahren die Gelenke langsam an die Belastung gewöhnen.

Beim Laufen wird mehr Fett verbrannt als beim Radfahren
Stimmt nicht wirklich. Wichtig ist die Belastungsdauer. Hierbei sollte man mindestens 25 Minuten am Stück trainieren mit der individuell optimalen Herzfrequenz. Bei dieser Voraussetzung sind Laufen und Radfahren gleich effektiv. Um der Monotonie zu entkommen, sollte man durchaus verschiedene Ausdauersportarten variieren.

Durch Sport wächst die Lunge und das Lungenvolumen vergrößert sich
Falsch! Zwar wird die Leistung der Lunge gefördert, doch das Lungenvolumen kann durch Sport nicht verändert werden. Einzig die Sauerstoffaufnahmefähigkeit des Körpers wird durch das Training verbessert.

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