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Cellulite – Tipps und Tricks im Kampf gegen Orangenhaut

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Arme Frauen – 80 Prozent aller weiblichen Wesen leiden unter Cellulite. Effektivstes Mittel im Kampf gegen die Dellen sind viel Sport sowie eine gesunde Ernährung. Doch es gibt auch viele kleine Alltagstipps, die die Haut schöner aussehen lassen und gut gegen Cellulite sind.

Viel trinken:
Man kann es nicht oft genug sagen – trinken, trinken, trinken. Pro Tag sollten es schon zwei bis drei Liter sein. Bevorzugt Wasser, Kräutertee oder Fruchtsäfte. Durch das Trinken werden Giftstoffe aus der Haut geschwemmt. Für eine straffe Haut, ist das die beste Basis.

Wechselduschen:
Am besten jeden Morgen von den Knöcheln zum Po abduschen. Der Wechsel von warm und kalt steigert die Durchblutung sowie den Stoffwechsel. Immer mit kaltem Wasser abschließen.

Bürsten- und Zupfmassagen:
Auch ein Klassiker gegen Cellulite. Massagen, gerne auch mit Cremes, regen ebenfalls die Durchblutung an. Bei der Zupfmassage einfach einzelne Hautpartien zwischen zwei Fingern anheben und dann „fallen“ lassen.

Selbstbräuner:
Um die Cellulite etwas zu kaschieren, eignet sich besonders Selbstbräuner. Die Bräunungscreme lässt die Haut ebenmäßiger erscheinen und kleine Dellen fallen so weniger auf.

Jetzt noch regelmäßig ins Fitnessstudio gehen, durch den Wald joggen und sich ausgewogen ernähren, dann stehen die Chancen auf eine glatte Haut nicht schlecht.

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1 Comment

  1. Nadja

    16. September 2009 at 20:07

    Hallo, Robert,
    Cellulite ist keine Krankheit unter der „80 Prozent aller weiblichen Wesen leiden“, sondern ein noch relativ neuer Begriff für die ganz normale Struktur des weiblichen Bindegewebes.

    Interessant ist dabei die Prägung des Begriffes Cellulite oder Cellulitis, der eine Krankheit sugeriert.

    Noch in den 40zigern wussten Frauen nicht, dass sie unter „Cellulite leiden“ und auch Männer konnten diese nicht an den Frauen sehen, da es noch keinen Begriff für Dellen gab (wir können nur das sehen, was wir gelernt haben zu sehen). Dellen an den Oberschenkeln gehörten ganz einfach zu einer gesunden Frau. Wenn du dir Modellbilder aus der Zeit anschaust, wirst du selbst bei Fotomodellen „Orangenhaut“ sehen können.

    Erst unser neueres Schönheitsideal (und in den letzten Jahren Software a la Photoshop) haben normales weibliches Bindegewebe als etwas Krankhaftes definiert.

    Und nachdem es erst einmal als Problem definiert wurde, konnten Männer und Frauen es als solches empfinden und die Frauen darunter leiden.

    Hinzu kommt: trotz der größten Anstrengungen können die wenigsten Frauen wirklich etwas gegen ihre Bindegewebsstruktur tun. Und so bleiben bei den meisten die Dellen. Trotz Sports oder Bürstenmassage.

    Ich finde, der beste Tipp gegen Cellulite ist, sie wieder als zum Frausein gehörig zu sehen und – als Frau – seinen/ihren Körper so wie er ist selbstbewusst anzunehmen.

    Soviel als kleiner kulturanthropologischer Exkurs zur „Cellulite“.
    Viele Grüße, Nadja

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