Trainingsmethoden

Beach-Soccer: Fußball am Strand

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Beach-Soccer erklärt sich eigentlich von selbst. Die Fun-Sportart ist eine Abwandlung des herkömmlichen Fußballs, die auf einem Sandplatz oder am Strand gespielt wird.

Auch beim Beach-Soccer geht es darum, den Ball ins gegnerische Tor zu befördern und damit zu punkten. Ein Spiel besteht aus drei Einheiten zu je zwölf Minuten. In dieser verhältnismäßig kurzen Zeit wird den Zuschauern jedoch so Einiges geboten, zeichnet sich Beach-Soccer doch vor allem durch ein beeindruckendes Spieltempo, eine hohe Schussfrequenz und spektakuläre Ballkunst aus.

Beach-Soccer: Fußball lässig am Sandstrand

Wie herkömmlicher Fußball kann natürlich auch Beach-Soccer die Kondition und die Muskelkraft vor allem in den Beinen stärken, wobei der Trainingseffekt durch das Laufen auf weichem Untergrund noch deutlicher zutage treten kann. Das Spielfeld ist sehr viel kleiner als beim Fußball, die Mannschaften agieren daher enger beieinander, was ein hohes Spieltempo ermöglicht. Schnell und mit spektakulären Einlagen präsentieren sich die vier Feldspieler jeder Mannschaft, die barfüßig und höchstens mit Hilfe von Knöchel-Bandagen antreten.

Wird ein Spieler gefoult, kann ihm ein Freistoß zugestanden werden, den er selbst ausführt. Eine Mauer gibt es dabei nicht. Die aus dem Fußball bekannten Standardsituationen finden auch beim Beach-Soccer Anwendung, nur gilt hier die Regel, dass solche Spielzüge nach spätestens fünf Sekunden ausgeführt worden sein müssen, um die kurze Gesamtspielzeit optimal ausnutzen zu können.

Beach-Soccer international

International liegt Beach-Soccer in Sachen Popularität noch weit hinter dem Königssport Fußball zurück, doch gerade als sommerliche Fun-Sportart wird Beach-Soccer stetig beliebter. Zudem entdecken Sonnenhungrige neben Beach-Volleyball auch diesen Sport zunehmend als Möglichkeit, am Strand an ihrer Fitness zu arbeiten.

Auch im professionellen Sportgeschehen hat sich in den letzten Jahren viel getan, international ist der Grad an Können jedoch noch ziemlich unausgeglichen. Die brasilianische Mannschaft dominierte die seit 1995 ausgetragenen Weltmeisterschaften im Beach-Soccer mehr als deutlich. Seit Beginn der Beach-Soccer-EM 1998 konnten sich nur die Schweiz und die Ukraine je einmal als Meister durchsetzen, sonst sind es vor allem Spanien und Portugal, die regelmäßig den Sieg bei der europäischen Meisterschaft unter sich ausmachen. Eine offizielle deutsche Meisterschaft gibt es seit 2002, seitdem wächst auch hierzulande die Begeisterung für den Sport und der Zulauf bei den Vereinen.

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